Archiv der Kategorie 'Umweltschutz'

Hambacher Forst: Rote Linie gegen Tagebau

An der Rodungskante im Hambacher Forst protestierten am 23.10.2016 etwa 700 Demonstrant*innen gegen den Braunkohletagebau im Rheinischen Revier. Auf der stillgelegten Autobahn A4 versammlten sich die Teilnehmer*innen des monatlichen Waldspaziergangs und forderten den Energiekonzern RWE zum sofortigen Stopp der Abholzung für die Braunkohleverstromung auf.

Dem Klimakiller Braunkohle einen symbolischen Riegel vorzuschieben und die Öffentlichkeit auf diese skanadlöse Umwelt- und Klimazerstörung aufmerksam zu machen, war das Ziel der Aktion, die von Bürger*innen-Initiativen und Umweltverbänden unterstützt wurde. Auch das Allgemeine Syndikat Köln unterstützt von Anfang an den Braunkohle-Widerstand und zeigt sich solidarisch mit den Baumbesetzungen und dem Aktionscamp im Hambacher Forst. Seit vier Jahren kämpfen dort Aktivist*innen mit direkten Aktionen, wie Besetzungen und Blockaden, gegen diesen Raubbau an der Natur durch die Kohleindustrie.

Nicht nur die giftigen Emissionnen des Tagebaus, sondern vor allem das Aufheizen der Erdatmosphäre durch die Verbrennung zur Stromerzeugung, machen diese Protestaktionen zu einem wichtigen Schritt in Richtung globale Klimagerechtigkeit. Durch die ökologische Umwandlung von Arbeitsplätzen in der fossilen Industrie könnte der dringend benötigte Strukturwandel in der Region hin zu einer dezentralen und kommunal organisierten Energieversorgung bereits jetzt klimaschützend umgesetzt werden.

Sozialer Wandel statt Klimawandel!
Grüne Jobs statt brauner Kohle!

Mehr zum Thema:
http://allgemeinessyndikatkoeln.blogsport.de/2015/08/16/klimaproteste-in-garzweiler-erfolgreich/

CreativeCommons: BY-SA

Silvester: Grüße an die kämpfenden Gefangenen

Auch nachdem am 18.12. der letzte von aktuell vier Inhaftierten aus dem Braunkohle-Widerstand im Hambacher Forst freigelassen wurde, kritisiert das Allgemeine Syndikat Köln (FAU-IAA) die Kriminalisierung von sozialen Bewegungen. Wir möchten daher an den diesjährigen Aufruf „Silvester zum Knast – auch ohne Erlaubnis der Bullen“ erinnern.

Für eine Gesellschaft ohne Knäste!
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Demo gegen Polizeigewalt abgesagt!

Nach Angaben der „Emanzipatorischen Aktion Köln“, ist die für den 23.09. angekündigte Demo ohne Angabe von Gründen kurzfristig abgesagt worden!

Der eigentliche Anlass besteht jedoch weiter:

„Am 12.08.2015 fand eine spontane Kundgebung mit anschließendem Demonstrationszug in Richtung Bahnhof Ehrenfeld statt. Anlass war die Gefangenschaft des Umweltaktivisten Jus, der seit dem 22 Juli 2015 in U-Haft sitzt, weil er sich an einer friedlichen Blockade im Hambacher Forst beteiligt hatte.

Am Bahnhof Ehrenfeld, am Denkmal der Edelweißpirat*innen, wurde der Demonstrationszug aus ca. 40 Aktivist*innen von der Polizei gestoppt, festgesetzt und eingekesselt. In dem mehrere Stunden andauernden Polizeikessel konnten und durften die beteiligten weder mit Trinkwasser noch mit Nahrung versorgt werden. Die festgesetzten Aktivist*innen wurden durch Schläge und Tritte seitens der Polizei drangsaliert.

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Klimaproteste in Garzweiler erfolgreich

Etwa 600 Leute besetzten am Aktionstag „Ende Gelände“ den Braunkohle-Tagebau bei Köln, einige von ihnen kletterten sogar auf einen Bagger, während oben am Grubenrand ca. 800 Leute ihre Solidarität demonstrierten. Die Polizei reagierte mit Pfefferspray- und Knüppeleinsatz, weshalb es dutzende verletzte Aktivist*innengab. Die 240 in Polizeigewahrsam Genommenen wurden zur Personalienfeststellung nach Aachen und Düsseldorf gebracht.

Als Abschluss von Klimacamp und Degrowth-Summerschool war diese gewaltfreie Massenaktion im Rheinischen Revier ein deutliches Zeichen für einen sozialen Wandel gegen die fortschreitende Erderwärmung. Denn globale Klimagerechtigkeit bedeutet auch eine Abkehr vom kapitalistischen Wachstumszwang, hin zu einer dezentralen kommunalen Energieversorgung und selbstbestimmter Ernährungssouveränität.

Und natürlich: Grenzen auf – nicht nur für Klimaflüchtlinge!


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Zu Besuch im Hambacher Forst: Waldspaziergang und Wiesencamp

Anlässlich von drei Jahren Waldbesetzung gegen den Klimakiller RWE im Rheinischen Braunkohle-Revier fand Anfang April 2015 ein Waldfest mit anschließendem Trainingscamp statt. Hier einige Eindrücke vom Besuch auf dem Wiesencamp und beim Waldspaziergang mit ca. 60 solidarischen Teilnehmer/innen zur Rodungsgrenze am Rand des Tagebaus:

Waldspaziergang

Tagebau Hambach Rodung

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Klimakämpfe gegen Braunkohle im Rheinland

\"Grüne Jobs statt brauner Kohle - Gemeinsam gegen Umweltzerstörung und Arbeitsplatz-Abbau! Kommunalen �kostrom für alle!\"

Seit drei Jahren gibt es die Waldbesetzung im Hambacher Forst (bei Kerpen / Rhein-Erft-Kreis), wo mit direkten Aktionen gegen den Braunkohletagebau und die Klimakiller-Kraftwerke im Rheinischen Revier gekämpft wird.

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Gegen Job-Abbau bei RWE

Der Klimakiller RWE will aus Kostengründen weitere Kohlekraftwerke stilllegen:

Medienberichten zufolge ist geplant, in Nordrhein-Westfalen Teile der Kraftwerke in Hamm und Werne zu schließen. Die Verbrennung von Braunkohle sei nicht mehr gewinnbringend, weshalb etwa 180 Arbeitsplätze gestrichen werden könnten.

Das Allgemeine Syndikat Köln spricht sich dabei gegen Kündigungen und für umweltverträgliche Arbeitsplätze aus.

Grüne Jobs statt Braunkohle!
Energiekämpfe sind Arbeitskämpfe!

Braunkohlewiderstand aus anarchosyndikalistischer Sicht

Auf dem Kli­ma­camp im Rhein­land, das vom 26.​07. bis 03.​08. in Bor­sche­mich (bei Er­ke­lenz) stattfindet, wird es einen Vortrag des Allgemeinen Syndikats Köln (FAU-IAA)am 26.​07. geben.

Neben anderen Work­shops, Vor­trä­gen, Ak­tio­nen und dem Stra­ßen­fest geht es bei dem Vor­trag über den „Braun­koh­le­wi­der­stand aus ge­werk­schaft­li­cher Per­spek­ti­ve“). Außerdem werden wir uns am „herrschaftskritischen Barrio“ auf dem Klimacamp im Tagebau Garzweiler beteiligen.

Hintergrundinfos:
„Polizei greift Öko-Camp an – Betriebsrat kämpft für Kohlekraft“

Energiekaempfe Solidaritaet

Polizei greift Öko-Camp an – Betriebsrat kämpft für Kohlekraft

Als wär es abgesprochen gewesen: Während die sozialdemokratische Generalsekretärin den Betriebsräten des Energiekonzerns RWE ihre volle Unterstützung beim zukünftigen Abbau und der Verbrennung von Braunkohle im Rheinischen Revier zusagte, schlug nur wenige Kilometer entfernt die Staatsmacht gegen das Protestcamp von Umweltschützer/innen im Hambacher Forst zu.

Polizeischutz fuer RWE-Bagger (Foto: http://hambacherforst.blogsport.de)

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Fahrradtour von Köln zum Hambacher Forst

Unter dem Motto „Klima retten statt RWE“ startete am 12.04. eine Fahrradkarawane zum Hambacher Forst, von wo es weiter geht zur RWE-Hauptversammlung am 16.04. in Essen. Mehr Infos auf https://linksunten.indymedia.org/de/node/110616

Hambacher Forst bleibt! Stoppt RWE!

Waldbesetzung braucht Solidarität

Nachdem im Herbst 2013 die Staatsmacht immer wieder mit schwerem Räumgerät und bewaffneten Polizeikräften in den Hambacher Forst vorgedrungen ist und die Infrastruktur am Boden unterhalb der besetzten Bäume zerstört und beschlagnahmt hat, brauchen die Klimaaktivst/innen dringend Unterstützung von außen.

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Sozialpartner als Klimakiller

IG BCE und RWE gemeinsam für mehr Braunkohle-Kraftwerke

Innerhalb der „Industriegewerkschaft Bergbau-Chemie-Energie“ (IG BCE) ist der Landesbezirk Nordrhein mit über 100.000 Mitgliedern der stärkste, wobei rund 30.000 davon in der Chemieregion Köln-Bonn arbeiten. So sind die Betriebsräte dieser DGB-Gewerkschaft in allen großen Industriebetrieben des Landes vertreten und sitzen teil­weise in den Aufsichtsräten. Daher sehen sie ihre Interes­senvertretung der Arbeitnehmer/innen in erster Linie durch eine friedliche Sozialpartnerschaft mit den Unternehmer/­innen gesichert.

Hambacher Forst Energiekaempfe Solidaritaet

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Polizei stürmt Hambacher Forst: 5 Ingewahrsamnahmen

Am Dienstag, dem 11. Juni 2013, ist die Polizei Düren in einer Großaktion gegen die Waldbesetzung in Morschenich beim Hambacher Forst vorgegangen. Dort ist eine Wiese besetzt aus Protest gegen den Braunkohletagebau bei Kerpen-Buir seit dem letzten Herbst.

\"Wald statt Kohle\"

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Köln: IG BCE demonstriert gegen Braunkohle-Widerstand

Das Treffen der Braunkohlelobby in der Kölner Industrie- und Handelskammer (IHK) am 16. Mai wurde von einem seltsamen Polit-Theater begleitet: Trotz Dauerregen haben engagierte Bürger/innen, Umweltverbände und aktivistische Gruppen, wie ausgeCO2hlt, mit einer Protestkundgebung und einer Menschenkette versucht ein Zeichen gegen die klimaschädliche Braunkohle zu setzen. Das hatte jedoch die reformistische DGB-Gewerkschaft „Bergbau, Chemie, Energie“ auf den Plan gerufen.
Mehrere hundert Gewerkschaftsmitglieder, darunter zahlreiche Auszubildende, wurden in Bussen angekarrt, um für ihre Arbeitsplätze beim Energiekonzern RWE zu demonstrieren. Dabei kam es zu aggressiven Anfeindungen seitens der Belegschaft gegen die Umweltaktivist/innen und auch sexistische und homophobe Beleidigungen durch die meist minderjährigen „Hooligans“ der IG BCE blieben nicht aus.


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Hambacher Forst wieder geräumt!

Der vom Rheinischen Braunkohletagebau bedrohte Hambacher Forst in der Nähe von Kerpen-Buir war am 19.03.2013 wieder besetzt worden. Unweit des Wiesencamps bei Morschenich befanden sich erneut Besetzer/innen in Baumhäusern und auf Hochsitzen. Die Waldbesitzer vom Energiekonzern RWE waren da und haben Fotos gemacht, die Presse berichtete ebenfalls.

Die erste Besetzung war im November 2012 tagelang geräumt worden [Bericht]. Die neue Besetzung wurde im Laufe des 21.03. von der Polizei geräumt, die Baumbesetzer/innen abgeführt und in Gewahrsam genommen.

Am Sonntag 24.03. wird es für Besucher/innen im Camp Morschenich Kaffee und Kuchen geben und um 16 Uhr spielt mal wieder Klaus der Geiger. Und für den 13./14.04. ist das Waldbesetzungs-Geburtstagsfest geplant mit Workshops, Lesungen, Erzähl-Kreisen, Essen und Konzerten.

„Hambacher Forst wiederbesetzt“

http://hambacherforst.blogsport.de/2013/03/18/hambacher-forst-wiederbesetzt/

„Polizei versucht Öffentlichkeit zu täuschen bei Räumung“
https://linksunten.indymedia.org/de/node/81832

Libertäre Alternativen zur realexistierenden Energiepolitik

Die AG Ökologie der FAU-IAA Hannover hat freiheitliche Alternativvorschläge zu der herrschenden kapitalistischen Energiepolitik entworfen:

- Verzicht auf endliche Energieträger (Kohle, Gas, Öl, Uran)

- Regenerative Energien ersetzen nicht das Energiesparen

- Soziale Gerechtigkeit als Voraussetzung der Energiewende

- Dezentrale Erzeugung und Ausnutzung von Potentialen

- Enteignung der Stromkonzerne durch Rekommunalisierung

Mehr Infos auf http://www.fau.org

Atomkraft? Generalstreik!

Köln: Mahnwache für Räumung im Hambacher Forst

Am Abend des vierten Tages der polizeilichen Räumung des besetzen Waldcamps in der Nähe von Buir (bei Kerpen) wurde der letzte Aktivist aus einem sechs Meter tiefen Tunnelversteck gezerrt. Die Presse stellte die Zwangsmaßnahme als „Rettung“ dar, dem widerspricht der Aktivist jedoch. Er hatte genügend Verpflegung eingeplant und hätte die unterirdische Besetzung nicht freiwillig beendet. Etwa dreißig Demonstrant/innen protestierten am Samstagabend (17.11.) vor dem Kölner Hauptbahnhof gegen die Räumung und die Repressionen bei den zahlreichen Ingewahrsamnahmen.

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Hambacher Forst: Räumung dauert schon vier Tage

Auch am heutigen Donnertsag (15.11.) konnte die Polizei nicht den in einem metertiefen Tunnelsystem angeketteten letzten Waldbesetzer räumen. Nachdem sie am Dienstagmorgen den Wald bei Buir mit mehreren Hundertschaften gestürmt und zahlreiche Festnahmen vorgenommen hatte, ist die Staatsmacht momentan mit der Situation überfordert.
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Repression im Hambacher Forst

Die staatlichen und privaten Repressionskräfte lassen momentan die Situation im besetzten Hambacher Forst eskalieren.

Solidarität mit der Waldbesetzung im Hambacher Forst

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