Archiv der Kategorie 'Solidarität'

Solidarität mit dem Krankenhaus-Streik in Polen

Folgenden Protestbrief haben wir verschickt:

Das Allgemeine Syndikat Köln (FAU-IAA) fordert die Wiedereinstellung der entlassenen Krankenpfleger/innen und ein Ende der Drohungen des Krankenhauses in Wyszkow gegen die Arbeiter/innen! Wir unterstützen die Forderungen der Pfleger/innen, deren Arbeit unterbewertet ist und sprechen uns gegen das Vorgehen der Krankenhausverwaltung aus.

Den Solidaritätsaufruf der ZSP-IAA findet ihr hier:
„Solidarity with the Wyszkow 7!“
http://zsp.net.pl/solidarity-wyszkow-7

Solidarität mit dem Krankenhaus-Streik in Wyszkow

Kölner Streik-Ticker (08./09.Juni)

Beim Spielzeughändler Toys`R`Us wurde am Montag in Köln und anderen Städten überregional gestreikt. Die Kolleg/innen von verdi kämpfen gegen Mindestlohn und Teilzeit-Zwang im Einzelhandel. Bereits letzten Mittwoch hatten sie bei einer landesweiten Warnstreik-Demo in Düsseldorf u.a. höhere Löhne als besseren Schutz vor Altersarmut gefordert.

Auch bei der Deutschen Post wird weiterhin gekämpft: Nach den Warnstreiks der Kommunikationsgewerkschaft DPV Ende letzer Woche (auch im Verteilzentrum Köln-West) gibt es überregionale Arbeitsniederlegungen von verdi, um gegen Auslagerung in Niedriglohn-Gesellschaften zu protestieren. Am Montag sind tausende Gewerkschafter/innen in den unbefristeten Streik getreten und haben bundesweit die Arbeit in allen Verteilzentren niedergelegt.

Ebenfalls seit Montag befinden sich die kommunalen Erzieher/innen und Sozialarbeiter/innen (von GEW und verdi) in der Schlichtungsphase, die mindestens zwei Wochen andauern wird. Solange wird der Streik in städtischen Einrichtungen bundesweit ausgesetzt, aber es soll weiterhin vielfältige Aktionen geben. So wird am Samstag um 12 Uhr wir es auf dem Heumarkt eine regionale Großkundgebung im Arbeitskampf der kommunalen Erzieher/innen und Sozialarbeiter/innen organisiert, zu der es von Deutz aus eine kurze Demo geben wird und zu der führende verdi-Funktionär/innen eingeladen sind.

Solidaritätsaktion am DGB-Haus (Mai 2015)

Köln: Unterstützung im KiTa-Streik

Im Land NRW blieben am 11.Mai rund tausend städtische Kindertagesstätten geschlossen, weil die reformistischen Gewerkschaften GEW und ver.di dem bundesweiten unbefristeten Streiks angeschlossen haben. An der Arbeitsniederlegung haben sich in mehreren Städten und Gemeinden etwa 10.000 Erzieher/innen und Sozialarbeiter/innen beteiligt. Bundesweit sind etwa 240.000 Arbeiter/innen von dem Tarifkonflikt betroffen, zudem müssen zahlreiche Eltern auf alternative Kinderbetreuung ausweichen.

Kundgebung am Alter Markt

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1.Mai: Libertäre Demo in Köln

Etwa hundert Leute waren dem Aufruf verschiedener libertärer und anarchosyndikalistischer Gruppen zum Bahnhof Ehrenfeld nachgekommen und folgten stundenlang den Reden zur Auftaktkundgebung. Neben einem Infotisch wurden vom Lautsprecherwagen mehrere Redebeiträge zu Themen, wie Wohnraumkämpfe, Braunkohle-Widerstand, Antifaschismus, Tierrechte, Anarchismus, Gefangenengewerkschaft und zur Geschichte des 1.Mai gehalten.

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Flüchtlinge aufnehmen – FRONTEX stoppen!

Mehrere hundert Menschen haben gestern in Köln gegen die Abschottung der Festung Europa vor Flüchtlingen protestiert. Unter lebensbedrohlichen Umständen fliehen diese vor Krieg, Verfolgung, Armut und Klimakatastrophen, deren Ursachen meist im kapitalistischen und nationalistischen Konkurrenzkampf liegen.

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Libertärer 1.Mai in Köln

libertärer 1.Mai in Köln

Treffpunkt: 12 Uhr am Bahnhof Ehrenfeld
Nähe Edelweisspirat/innen-Mahnmal,

(Bartholomäus-Schink-Str. / Venloer Str.)
http://1maikoeln.blogsport.de/

Zu Besuch im Hambacher Forst: Waldspaziergang und Wiesencamp

Anlässlich von drei Jahren Waldbesetzung gegen den Klimakiller RWE im Rheinischen Braunkohle-Revier fand Anfang April 2015 ein Waldfest mit anschließendem Trainingscamp statt. Hier einige Eindrücke vom Besuch auf dem Wiesencamp und beim Waldspaziergang mit ca. 60 solidarischen Teilnehmer/innen zur Rodungsgrenze am Rand des Tagebaus:

Waldspaziergang

Tagebau Hambach Rodung

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Metropolis: Im falschen Film?

„Die Entdeckung der Unterbezahlung“

Die öffentliche Aufregung um das Programmkino am Ebertplatz dreht sich nicht um den neuen Film über den gelähm­ten Astrophysiker Stephen Hawking. Es geht vielmehr um die aktuellen Proteste der Belegschaft, die in den kölner Kinos „Metropolis“ und „Rex am Ring“ seit 2014 für bessere Arbeitsbedingungen kämpfen muss.

Solidaritätsaktion beim Kölner Kino Metropolis am 04.02.2015

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Internationale Aktionen für spanische Gefangene

Video über internationale Solidaritätsaktionen für die inhaftierten Anarchist/innen in Spanien: Zwei Leute werden seit der „Operation Pandora“ immernoch gefangen gehalten

https://www.youtube.com/watch?v=lk0B4LyjwS0&app=desktop

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Spanien: Solidarität gegen die Repression

Mitte Dezember 2014 wurden elf Anarchist/innen in Spanien während der Polizeirazzia „Operation Pandora“ festgenommen. Einige wurden bereits zwei Tage später wieder freigelassen, doch ein Gewerkschafter der CNT-IAA und drei weitere Aktivist/innen sitzen immernoch ohne konkrete Anklagen im Gefängnis.

Diese staatliche Terroraktion soll die soziale Bewegung angesichts der sich verschärfenden Wirtschaftskrise in Angst und Schrecken versetzen. Die Menschen sollen stillhalten und nicht, wie die libertären Gruppen und Individuen, gegen die kapitalistische Ausbeutung auf die Straße gehen oder gar gemeinsam streiken.

Soli-Plakate in Köln

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Kölner Protest gegen Pegida und Hogesa geht weiter

Nur eine Woche nach der ersten Demonstration des lokalen Ablegers der rechtspopulistischen Pegida-Bewegung haben erneut tausende Demonstrant/innen gegen den „Kögida-Spaziergang“ die Straßen blockiert. Unter den etwa 100 Rechten befanden sich neben den üblichen Polit-Funktionär/innen von ProKöln auch einige Nazi-Hooligans.

NoKögida

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Köln: Blockaden stoppen rassistische Patrioten

Die erste in Köln stattfindende Demonstration der ausländerfeindlichen und diskriminierenden Bewegung „Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes (Pegida)“ wurde von einer Großdemonstration erfolgreich verhindert. Gegen den Aufmarsch der ca. 300 Rechten, die sich unter dem lokalen Namen „Kögida“ am Deutzer Bahnhof versammelten, haben sich entlang der geplanten Route über die Rheinbrücke durch die Innenstadt zum Dom mehrere Tausend (nach Polizeiangaben 7.500) Demonstrant/innen aus dem gesamten bürgerlichen bis linksradikalen Spektrum in den Weg gestellt.

\"Flüchtlinge willkommen!\"

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Amazon: Polnische Leiharbeiter/innen von Manpower forden ihre Löhne!

Während in Deutschland tausende Arbeiter/innen in sechs der neun Amazon-Verteilzentren im Streik gegen miese Arbeitsbedingungen sind, hat sich der Versandhändler in Polen verzweifeltes Personal gesucht, das für ein Viertel des hiesigen Lohnes schuftet.

Jedoch haben die ersten von ihnen angesichts der harten Arbeit und der Zahlungsprobleme bereits wieder gekündigt. Eine Gruppe Arbeiter/innen aus Sady wird von der anarchosyndikalistischen Gewerkschaft ZSP-IAA bei ihren Forderungen nach ausstehenden Löhnen unterstützt.

amazon - pay up!

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Erneut internationale Aktionswoche bei Truck&Wheel / BMW

Vom 24.-30.11. findet die zweite internationale Aktionswoche zur Unterstützung des Arbeitskampfes der CNT-IAA Guadalaja (Spanien) beim Autoteile-Logistiker Truck&Wheel und dessen Auftraggeber BMW statt.

Bereits bei der ersten Aktionswoche im Oktober hatten in mehren Ländern Solidaritätskundgebungen vor Niederlassungen dieser Unternehmen stattgefunden, um die Wiedereinstellung des entlassenen Gewerkschafters durchzusetzen.

2. internationale Aktionswoche bei Truck&Wheel / BMW

Solidarität mit dem italienischen Generalstreik

Gleichzeitig mit den Massenprotesten hunderttausender Arbeiter/innen und Student/innen in Italien fand vor dem Italienischen Konsulat in Köln eine kleine Solidaritätsaktion statt. Lokale Anarchosyndikalist/innen hatten sich am späten Nachmittag versammelt, um Solidiarität mit dem Generalstreik der Basisgewerkschaften zu zeigen und die Forderungen der USI-IAA auch bei der Auslandsvertretung zu bekräftigen. Zudem wurden dutzende Flugblätter verteilt, die über die Hintergründe des sozialen Konfliktes im Zusammehang mit der europäischen Krisenpolitik informierten.

italienisches Konsulat Köln #14N

Italien: Basisgewerkschaften im Generalstreik (14.11.)

Auch die anarchosyndikalistische Unione Sindacale Italiana, die italienische Sektion der Internationalen Arbeiter/innen-Assoziation, hat zu einem Generalstreik in allen Bereichen der öffentlichen und privaten Wirtschaft aufgerufen:

Ein Bündnis aus Basisgewerkschaften und sozialen Organisationen organisiert am Freitag, 14.11., ganztätig Arbeitsniederlegungen, Kundgebungen, Demos, Blockaden und andere Aktionen. Die USI-IAA plant dabei in zehn Städten ihre Arbeitsniederlegungen und Proteste, u.a. in Ancona, Bari, Bologna, Florenz, Mailand, Modena, Triest und Parma.

USI-IAA

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Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

Wie jedes Jahr am 10.11. fand auch 2014 vor der ehemaligen Ehrenfelder Synagoge am Hochbunker in der Körnerstraße eine Gedenkveranstaltung für die Opfer der antisemitischen Pogrome 1938 und für die 1944 ermordeten Edelweißpirat/innen statt.

Hochbunker Körnerstra�e

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Kölner Gericht verurteilt belgischen FORD-Arbeiter

Im ersten Prozess gegen die Arbeiter/innen, die gegen die Schließung des Werkes in Genk (B) bei der Europazentrale in Köln demonstriert hatten, wurde Gaby C. zur Zahlung eines Verwarngeldes von 600 Euro auf Bewährung verurteilt.

FORD-Genk Solidaritätskundgebung

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Polen: Streik im Krankenhaus Belchatow

Das Reinigungs- und Küchenpersonal des Krankenhauses in Belchatow (Polen) wird am Montag, den 03.11.2014, mit einem unbefristeten Streik beginnen. Die Aktion richtet sich gegen die Entlassung mehrerer Leute, die wegen Krankmeldung ihren Arbeitsplatz verloren haben.

Belchatow Strajk

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Prager Restaurant im Arbeitskampf der MSS

Das Solidaritätsnetzwerk Most in Tschechien ruft zum Boykott und zu internationalen Protesten auf, um den ausstehenden Lohn der Gastronomie-Arbeiterin Anna S. zu erkämpfen.

MSS

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Belgischer FORD-Arbeiter in Köln vor Gericht

Rund zwei Jahre nach dem spektakulären Protest belgischer FORD-Arbeiter/innen gegen die Schließung des Werkes in Genk, der vor der Europazentrale in Köln-Niehl zu polizeilicher Repression geführt hatte, sind nun einige der Kolleg/innen wegen „Beteiligung an einer gemeinschaftlichen Straftat“ angeklagt.

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IAA-Aktionswoche bei Truck&Wheel / BMW

Bei dem Automobil-Logistiker „Truck&Wheel“ wird immernoch um die Wiedereinstellung des entlassenen Gewerkschaftsdelegierten der spanischen CNT-IAA in Guadalajara gekämpft, , der in einem Lagerhaus des Autokonzerns BMW eingesetzt war. Zur Unterstützung der Kampagne und als Auftakt zur Aktionswoche vom 13.-18.10. haben Mitglieder des Allgemeinen Syndikats Köln eine kleine Solidaritätsaktion organisiert.

BMW-Mini Köln-Marsdorf

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Truck & Wheel: Gewerkschafter gefeuert (CNT-IAA Guadalajara)

Im August wurde der CNT-Delegierte bei „Truck & Wheel“ in Guadalajara (Spanien) gefeuert. Der Genosse wurde angeblich als Disziplinarmaßnahme entlassen, aber die anarchosyndikalistische Internationale IAA sieht dies als eine Strafe für intensive Gewerkschaftsarbeit an.

Dabei ging es um Forderungen nach einem neuen Tarifabkommen zu Überstunden, Fälle von gemeldeten Verstößen gegen die Gewerkschaftsfreiheit und einige Kundgebungen vor dem Haupteingang,

Seit der Entlassung hat die CNT-IAA in Guadalajara Proteste abgehalten und bereitet nun eine internationale Aktionswoche vom 13.-19. Oktober vor. Da Truck&Wheel außerhalb von Spanien kaum Niederlassungen hat, wird es auch darum gehen, bei dem Auftraggeber BMW/Mini zu protestieren, in deren Lager der Gewerkschafter eingesetzt war.

Für die sofortige Wiedereinstellung des Gewerkschafters bei Truck&Wheel Guadalajara!

Allgemeines Syndikat Köln (FAU-IAA)

Kundgebung in Guadalaraja
(Protestaktion der CNT-IAA in Guadalaraja)

„Soziale Kampf-Baustelle“ – Impressionen

Einige Fotos vom Aktions- und Protestcamp im Grüngürtel (Köln-Ehrenfeld), sowie vom Flashmob „Pflege am Boden“ am Dom:

Camp

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Soli-Aktion für CNT-Arbeitskampf bei Santander

Zur Unterstützung des Arbeitskampfes gegen die Kündigung eines aktiven Gewerkschaftsmitgliedes bei der Bank Santander in Madrid hatte die spanische CNT-IAA heute erneut zu einem internationalen Aktionstag aufgerufen. Auch das Allgemeine Syndikat Köln (FAU-IAA) hat sich der weltweiten Solidarität angeschlossen und bei mehreren Filialen mit Plakaten und Flugblättern protestiert.

Dabei ging es auch darum, gegen Outsourcing und Entlassungen vorzugehen, was zunehmend unsichere Arbeitsbedingungen hervorbringt. Dass der Chef der Bank, der Milliardär Emilio Botin, vor wenigen Tagen im Alter von 79 Jahren überraschend verstorben ist und diese europaweite Machtposition an seine Tochter Ana vererbt hat, war kein Anlass den Aktionstag zu verschieben, sondern auf die Machenschaften der Bankiersfamilie hinzuweisen.

Mehr Infos zu dem seit 2013 anhaltenden Arbeitskampf:
http://allgemeinessyndikatkoeln.blogsport.de/2014/06/05/gegen-kuendigung-bei-santander-isban-in-madrid/

Soziale Kampfbaustelle in Köln (12.-17.9.)

Kommt vorbei, macht mit!

Wir unterstützen folgenden Aufruf:

Auch in diesem Jahr findet wieder ein Aktionscamp an der Venloer Straße im Ehrenfelder Grüngürtel statt. Alle sind dazu eingeladen und können an den Versammlungen, Essen, Diskussionen und Aktionen teilnehmen.

Damit wollen wir dem Bedürfnis nach gemeinschaftlich organisiertem Widerstand gegen die herrschenden sozialen Verhältnisse in dieser Stadt erneut einen Raum geben.

Soziale Kampfbaustelle Venloer Strasse / Grüngürtel

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Gegen Job-Abbau bei RWE

Der Klimakiller RWE will aus Kostengründen weitere Kohlekraftwerke stilllegen:

Medienberichten zufolge ist geplant, in Nordrhein-Westfalen Teile der Kraftwerke in Hamm und Werne zu schließen. Die Verbrennung von Braunkohle sei nicht mehr gewinnbringend, weshalb etwa 180 Arbeitsplätze gestrichen werden könnten.

Das Allgemeine Syndikat Köln spricht sich dabei gegen Kündigungen und für umweltverträgliche Arbeitsplätze aus.

Grüne Jobs statt Braunkohle!
Energiekämpfe sind Arbeitskämpfe!

Gefangenen-Gewerkschaft braucht Unterstützung von draußen

Am 21. Juli fand in Köln eine Informations- und Diskussionsveranstaltung zu der neu gegründeten bundesweiten Gefangenen-Gewerkschaft (GG/BO) statt. Auf Einladung des Autonomen Knastprojekts kamen etwa 20 Leute zusammen, um über den aktuellen Stand der Organisierung hinter Gittern mehr zu erfahren und Möglichkeiten zur Unterstützung zu diskutieren.

Denn Ende Mai 2014 haben einige Inhaftierte in der Justizvollzugsanstalt Tegel eine eigene Gewerkschaft gegründet, um ihre wirtschaftlichen Interessen auch hinter Gefängnismauern zu verfolgen. Sofort antwortete die Staatsgewalt mit Repression, wie Zellendurchsuchungen und Bedrohungen. Dabei sind jedoch die bisher genannten Forderungen nach Mindestlohn und Rentenversicherung alles andere als staatsgefährdend einzustufen.

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Gegen Kündigung bei Santander-Isban in Madrid

Santander-Solidarität

Am 05. Juni 2014 organisierte die spanische Gewerkschaft CNT-IAA einen internationalen Aktionstag aus Solidarität mit ausgelagerten und gekündigten Arbeiter/innen bei Santander/ISBAN. In Köln beteiligte sich das Allgemeine Syndikat an dem Aktionstag mit einem Plakat und Flugblättern.
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Köln: Protest gegen Erdogan – Gedenken an Soma

Nachdem der türkische Ministerpräsident Erdogan noch vor wenigen Tagen die durch den Grubeneinsturz von Soma getöteten 301 Bergarbeiter und ihre Hinterbliebenen mit abfälligen Bemerkungen verspottet hatte, wuchs der Zorn auch anlässlich seines Deutschlandbesuchs in Köln.

So protestierten am 24. Mai 2014 mehr als 40.000 Menschen aus unterschiedlichen politischen und religiösen Organisationen gegen die als Wahlkampfveranstaltung angesehene Jubelrede des nicht nur in der Türkei umstrittenen Herrschers.
Auf Einladung der Alevitischen Gemeinde kamen vorwiegend türkische und kurdische Demonstrant/innen aus ganz Deutschland und aus europäischen Nachbarländern, um sowohl der von dem kapitalistsichen Massaker getöteten Bergleute zu gedenken als auch die neoliberale und autoritäre Politik des Islamisten Erdogan öffentlich zu kritisieren.

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