Archiv der Kategorie 'Repression'

Köln: Aktionstag gegen Arbeitsunrecht

Am Aktionstag gegen unfaire Arbeitsbedingungen hat sich die „Sektion Altenpflege im Allgemeinen Syndikat Köln“ an den Protesten beim Malteser-Orden in Kalk und bei Toys‘R'Us in Marsdorf beteiligt. Aus Solidarität mit den bulgarischen Reinigungskräften bei der Malteser-Tochtergesellschaft MCS wurden in der Konzernzentrale Flugblätter von einem Dutzend Aktivist*innen verteilt und das Management mit der unliebsamen Realität über die Arbeitsbedingungen im Duisburger St.Anna-Krankenhaus konfrontiert.

(mehr…)

IAA: Keine Herrschaft, keine Autorität – am Ersten Mai kämpfen wir für mehr

Am Ersten Mai bekommen die Arbeiter*innen überall traditionell beste Grüße im Kampf von anderen Organisationen auf der ganzen Welt geschickt. Viele von ihnen erinnern an den Kampf für den 8-Stunden-Tag, die zu den tragischen Ereignissen [in Chicago] des Jahres 1886 führten. An diesem Ersten Mai möchte das Sekretariat der Internationalen Arbeiter*innen-Assoziation (IAA) jedoch außer den revolutionären Grüßen auch einige Worte darüber verlieren, wofür die Leute, die nach dem Haymarket-Massaker ihr Leben ließen, sonst noch gekämpft hatten.

IAA - Foederation der Gleichen (seit 1922)
(mehr…)

Spanien: Freiheit für die Puppenspieler!

Die Anarchisten Raul und Alfonso wurden in Madrid während ihres Puppentheaters „Die Hexe und Don Cristobal“ festgenommen. Ihnen wird „Verherrlichung des Terrorismus“ vorgeworfen, weil die bei der Vorführung im Rathaus der spanischen Hauptstadt ein Wortspiel über den Bürgermeister und die ETA gemacht und auch zu Hausbesetzungen aufgerufen haben sollen. Aufgrund der repressiven Sicherheitsgesetze drohen den Puppenspielern nun jahrelange Haftstrafen.

Außer den landesweiten Unterstützungsdemonstrationen und Kundgebungen gab es auch eine internationale Solidaritätsaktion in Melbourne:
Polnische und australische Anarchosyndikalist*innen protestierten am 10.02. vor der spanischen Vertretung gegen Repression und fordern „Freiheit für die Puppenspieler von Madrid“. Das Sekretariat der Internationalen Arbeiter*innen-Assoziation (IAA) hat dabei einen Protestbrief an den spanischen Konsul überreicht.

Schluss mit dem Staatsterror! Lasst die Puppenspieler frei!

Freiheit für die Puppenspieler - Kunst und Kultur verteidigen! (Foto: http://cnt.es)

Britische Beamt*innen wollten Gewerkschaftsaktivist*in anwerben

Als ein Mitglied der anarchosyndikalistischen Solidarity Federation (SF-IAA) aus Bristol kürzlich am Londoner Flughafen völlig überraschend von Zivilbeamt*innen zu einem „Informationsgespräch“ gedrängt wurde, konnte er diesen Anquatschversuch mit einem Handytelefonat und der Androhung von Audio-Aufzeichnungen zum Glück direkt abgewehren.

Das Gewerkschaftsmitglied hat den Vorfall natürlich direkt seiner Rechtshilfe gemeldet und einen ausführlichen Bericht über dieses informelle Verhör veröffentlicht…

http://www.solfed.org.uk/bristol/police-harassment-of-bristol-solidarity-federation-member

Köln: Protest gegen Sexismus und Rassismus

Anlässlich der massiven sexualisierten Gewalt gegen Frauen und der zahlreichen Diebstähle in der kölner Silvesternacht wird in einigen Medien und in Teilen der Bevölkerung eine rassistische Hetze gegen die arabischen bzw. nordafrikanischen Tatverdächtige betrieben.

Dagegen haben im Laufe der Woche zwei Kundgebungen am Dom sowohl gegen Rassismus, wie auch gegen Sexismus protestiert. Bei Kundgebungen am Mittwochabend und am Samstagmittag hunderte Demonstrant*innen wurde aus feministischer Perspektive die weltweit verbreitete patriarchale Gewalt abgelehnt und aus humanistischer Sicht eine rassistische oder kulturalistische Zuschreibung abgelehnt.

(mehr…)

Silvester: Grüße an die kämpfenden Gefangenen

Auch nachdem am 18.12. der letzte von aktuell vier Inhaftierten aus dem Braunkohle-Widerstand im Hambacher Forst freigelassen wurde, kritisiert das Allgemeine Syndikat Köln (FAU-IAA) die Kriminalisierung von sozialen Bewegungen. Wir möchten daher an den diesjährigen Aufruf „Silvester zum Knast – auch ohne Erlaubnis der Bullen“ erinnern.

Für eine Gesellschaft ohne Knäste!
(mehr…)

Solidarität mit Ali und allen Opfern staatlichen und religiösen Terrors

Erklärung des Internationalen Arbeiter*innen-Assoziation:

„Seit 13.11. herrscht in Frankreich der „Notstand“, während dessen Proteste kriminalisiert, viele Leute verhaftet und unter Hausarrest gestellt wurden. Einer von ihnen ist unser Genosse Ali von der CNT-IAA, der seit dem 28.11. um 03:30 Uhr unter Hausarrest steht.

Die IAA verurteilt durchweg das staatliche Vorgehen. Sie erinnert daran, dass sich unterschiedliche staatliche und religiöse Hetzer*innen gegenseitig bekämpfen, um die Kontrolle über die Menschen zu erlangen und sie aufzuspalten. Wir sind alle mögliche Opfer. Wir müssen uns zusammenschließen und die Tyrannen stürzen – alle jetzigen und alle, die es gerne wären.

Schluss mit dem Notstand – es lebe der internationale Aufruhr!

Quelle:
http://www.iwa-ait.org/content/solidarity-ali-and-all-victims-state-and-religious-terror

Siehe auch:
„Nach den Anschlägen von Paris: Solidarität mit den Opfern von Jihadismus und Krieg!

Nach den Anschlägen von Paris

Solidarität mit den Opfern von Jihadismus und Krieg!

Wir betrauern die rund 130 Todesopfer und zahlreichen Verletzten der gestrigen Attentate gegen die Pariser Bevölkerung: die ermordeten Arbeiter*innen, Fußballfans, Konzert- und Restaurantgäste, Passant*innen,…

Erneut hat der bewaffnete Jihadismus mit tödlicher Gewalt gegen seine weltlichen und religiösen Feinde zugeschlagen. Angesichts der bevorstehenen Syrienkonferenz und als Antwort auf die militärischen Misserfolge im Mittleren Osten und in Afrika hat die islamistische Bewegung den Krieg nun in die Hauptstadt der französischen Interventionsarmee getragen. Die Attentate waren anscheinend auch antisemitisch und antiamerikanisch motiviert.
(mehr…)

Protest gegen gewerkschaftsfeindliche Seminare

In Köln fand am Morgen des 04.11. erneut ein Protest der Initiative WorkWatch gegen gewerkschaftsfeindliche Arbeitsrechtsseminare der Kanzlei Schreiner statt. Vor dem Maritim-Hotel am Heumarkt versammelten sich ca. 10 Demonstrant*innen und machten auf die Mobbing-Schulung aufmerksam.

Köln: Protest gegen UnionBusting (Nov.2015)

(mehr…)

Vio.Me droht Zwangsversteigerung – Solidarität mit den Arbeiter*innen!

Nach einem Gerichtsbeschluss soll die Immobilie der seit zwei Jahren besetzen Fabrik Vio.Me in Thessaloniki nun ab dem 26.11. zwangsweise versteigert werden. Die Interessen der Arbeiter*innen, die die Produktionsanlagen nach der Flucht des insolventen Eigentümers übernommen und auf ökologische Reinigungsprodukte umgestellt haben, werden dabei jedoch nicht berücksichtigt.

Vio.Me Seife

(mehr…)

Solidarität mit den Opfern des Bombenanschlags in Ankara

„Am 10.10. kamen in Ankara (Türkei) bei einer gewerkschaftlichen Friedensdemonstration unter dem Motto „Arbeit, Frieden und Demokratie“ mindestens 128 Menschen bei einem Anschlag ums Leben, über 200 weitere Menschen wurden verletzt und schweben zum Teil in Lebensgefahr. Die Gewerkschaftsföderation FAU zeigt sich entsetzt über diesen feigen Anschlag auf die Arbeiter- und Friedensbewegung in der Türkei.

(mehr…)

Demo gegen Polizeigewalt abgesagt!

Nach Angaben der „Emanzipatorischen Aktion Köln“, ist die für den 23.09. angekündigte Demo ohne Angabe von Gründen kurzfristig abgesagt worden!

Der eigentliche Anlass besteht jedoch weiter:

„Am 12.08.2015 fand eine spontane Kundgebung mit anschließendem Demonstrationszug in Richtung Bahnhof Ehrenfeld statt. Anlass war die Gefangenschaft des Umweltaktivisten Jus, der seit dem 22 Juli 2015 in U-Haft sitzt, weil er sich an einer friedlichen Blockade im Hambacher Forst beteiligt hatte.

Am Bahnhof Ehrenfeld, am Denkmal der Edelweißpirat*innen, wurde der Demonstrationszug aus ca. 40 Aktivist*innen von der Polizei gestoppt, festgesetzt und eingekesselt. In dem mehrere Stunden andauernden Polizeikessel konnten und durften die beteiligten weder mit Trinkwasser noch mit Nahrung versorgt werden. Die festgesetzten Aktivist*innen wurden durch Schläge und Tritte seitens der Polizei drangsaliert.

(mehr…)

Solidarität mit Vio.Me in Thessaloniki dringend nötig!

Die Lage für die griechischen Kolleg*innen spitzt sich zu: Vom Gericht wurde kürzlich ein Insolvenzverwalter für die selbstverwaltete Reinigungsmittel-Fabrik bestellt. Da die links-populistische Regierungspartei Syriza ihr Versprechen auf Legalisierung bisher nicht gehalten hat, ist die Fabrikbesetzung trotz erfolgreicher Umstellung der Produktion akut bedroht.

Sie fürchten, dass eine Begehung durch den Insolvenzverwalter mit Polizeigewalt durchgesetzt werden könnte und bereitet Proteste für das Wochenende 05./06.09. vor. Die internationale Solidaritätsbewegung mit den Arbeiter*innen in gewerkschaftlicher Selbstverwaltung wird zu konstruktiven Unterstützungsaktionen aufgerufen…

Allgemeines Syndikat Köln (FAU-IAA)

Solidaritätskampagne (de):
http://www.viome.org/p/deutsch.html

Themenseite bei LabourNet:
http://www.labournet.de/internationales/griechenland/arbeitskaempfe-griechenland/metalleutiki/

Vio.Me Seife aus Arbeiter-Selbstverwaltung

Gewerkschaftsfreiheit statt Staatssicherheit!

Videoüberwachung, Vorratsdatenspeicherung, digitale Fingerabdrücke, biometrische Passfotos, elektronische Krankenkarte, Gen- und Drogentests, Terrorgesetze, Bundestrojaner, Online-Durchsuchung, Drohneneinsatz, FRONTEX-Grenzkontrollen, Cyber-Krieg, NSA- und NSU-Skandale, Notstandsgesetze…

Nicht nur in Deutschland schreitet die totale Überwachung weiter voran, auch unsere europäischen Nachbar*innen leiden unter staatlichem Kontrollzwang und politischer Unterdrückung gesellschaftlicher Proteste.

Achtung: Dein Arbeitsplatz wird überwacht!
(mehr…)

Klimaproteste in Garzweiler erfolgreich

Etwa 600 Leute besetzten am Aktionstag „Ende Gelände“ den Braunkohle-Tagebau bei Köln, einige von ihnen kletterten sogar auf einen Bagger, während oben am Grubenrand ca. 800 Leute ihre Solidarität demonstrierten. Die Polizei reagierte mit Pfefferspray- und Knüppeleinsatz, weshalb es dutzende verletzte Aktivist*innengab. Die 240 in Polizeigewahrsam Genommenen wurden zur Personalienfeststellung nach Aachen und Düsseldorf gebracht.

Als Abschluss von Klimacamp und Degrowth-Summerschool war diese gewaltfreie Massenaktion im Rheinischen Revier ein deutliches Zeichen für einen sozialen Wandel gegen die fortschreitende Erderwärmung. Denn globale Klimagerechtigkeit bedeutet auch eine Abkehr vom kapitalistischen Wachstumszwang, hin zu einer dezentralen kommunalen Energieversorgung und selbstbestimmter Ernährungssouveränität.

Und natürlich: Grenzen auf – nicht nur für Klimaflüchtlinge!


(mehr…)

Köln: Kommt zur Demo gegen den AKP- und IS-Faschismus

Wir rufen zur Teilnahme am anarchistischen Block auf der Großdemo gegen den Faschismus von AKP und IS auf:

Sa. 08.08., ab 12 Uhr
Treffpunkt: Sparkasse am Ebertplatz, Köln

NEIN zu Krieg und Militarismus!
NEIN zu Nationalismus und Chauvinismus!
NEIN zu jeder Regierung!
NEIN zu Staat und Klassenherrschaft!

JA zum anarchistischen Föderalismus!
JA zu antinationaler Solidarität!

Den ganzen Aufruf einiger kölner Anarchist*innen könnt ihr nachlesen auf dem Blog der AFRR:
http://afrheinruhr.blogsport.de

Allgemeines Syndikat Köln (FAU-IAA)
- AG Rojava -

Kapitalismus tötet - Staat ist Massenmord!

1.Mai: Libertäre Demo in Köln

Etwa hundert Leute waren dem Aufruf verschiedener libertärer und anarchosyndikalistischer Gruppen zum Bahnhof Ehrenfeld nachgekommen und folgten stundenlang den Reden zur Auftaktkundgebung. Neben einem Infotisch wurden vom Lautsprecherwagen mehrere Redebeiträge zu Themen, wie Wohnraumkämpfe, Braunkohle-Widerstand, Antifaschismus, Tierrechte, Anarchismus, Gefangenengewerkschaft und zur Geschichte des 1.Mai gehalten.

(mehr…)

Internationale Aktionen für spanische Gefangene

Video über internationale Solidaritätsaktionen für die inhaftierten Anarchist/innen in Spanien: Zwei Leute werden seit der „Operation Pandora“ immernoch gefangen gehalten

https://www.youtube.com/watch?v=lk0B4LyjwS0&app=desktop

(mehr…)

Spanien: Solidarität gegen die Repression

Mitte Dezember 2014 wurden elf Anarchist/innen in Spanien während der Polizeirazzia „Operation Pandora“ festgenommen. Einige wurden bereits zwei Tage später wieder freigelassen, doch ein Gewerkschafter der CNT-IAA und drei weitere Aktivist/innen sitzen immernoch ohne konkrete Anklagen im Gefängnis.

Diese staatliche Terroraktion soll die soziale Bewegung angesichts der sich verschärfenden Wirtschaftskrise in Angst und Schrecken versetzen. Die Menschen sollen stillhalten und nicht, wie die libertären Gruppen und Individuen, gegen die kapitalistische Ausbeutung auf die Straße gehen oder gar gemeinsam streiken.

Soli-Plakate in Köln

(mehr…)

Köln: Blockaden stoppen rassistische Patrioten

Die erste in Köln stattfindende Demonstration der ausländerfeindlichen und diskriminierenden Bewegung „Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes (Pegida)“ wurde von einer Großdemonstration erfolgreich verhindert. Gegen den Aufmarsch der ca. 300 Rechten, die sich unter dem lokalen Namen „Kögida“ am Deutzer Bahnhof versammelten, haben sich entlang der geplanten Route über die Rheinbrücke durch die Innenstadt zum Dom mehrere Tausend (nach Polizeiangaben 7.500) Demonstrant/innen aus dem gesamten bürgerlichen bis linksradikalen Spektrum in den Weg gestellt.

\"Flüchtlinge willkommen!\"

(mehr…)

Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

Wie jedes Jahr am 10.11. fand auch 2014 vor der ehemaligen Ehrenfelder Synagoge am Hochbunker in der Körnerstraße eine Gedenkveranstaltung für die Opfer der antisemitischen Pogrome 1938 und für die 1944 ermordeten Edelweißpirat/innen statt.

Hochbunker Körnerstra�e

(mehr…)

Kölner Gericht verurteilt belgischen FORD-Arbeiter

Im ersten Prozess gegen die Arbeiter/innen, die gegen die Schließung des Werkes in Genk (B) bei der Europazentrale in Köln demonstriert hatten, wurde Gaby C. zur Zahlung eines Verwarngeldes von 600 Euro auf Bewährung verurteilt.

FORD-Genk Solidaritätskundgebung

(mehr…)

Belgischer FORD-Arbeiter in Köln vor Gericht

Rund zwei Jahre nach dem spektakulären Protest belgischer FORD-Arbeiter/innen gegen die Schließung des Werkes in Genk, der vor der Europazentrale in Köln-Niehl zu polizeilicher Repression geführt hatte, sind nun einige der Kolleg/innen wegen „Beteiligung an einer gemeinschaftlichen Straftat“ angeklagt.

(mehr…)

Truck & Wheel: Gewerkschafter gefeuert (CNT-IAA Guadalajara)

Im August wurde der CNT-Delegierte bei „Truck & Wheel“ in Guadalajara (Spanien) gefeuert. Der Genosse wurde angeblich als Disziplinarmaßnahme entlassen, aber die anarchosyndikalistische Internationale IAA sieht dies als eine Strafe für intensive Gewerkschaftsarbeit an.

Dabei ging es um Forderungen nach einem neuen Tarifabkommen zu Überstunden, Fälle von gemeldeten Verstößen gegen die Gewerkschaftsfreiheit und einige Kundgebungen vor dem Haupteingang,

Seit der Entlassung hat die CNT-IAA in Guadalajara Proteste abgehalten und bereitet nun eine internationale Aktionswoche vom 13.-19. Oktober vor. Da Truck&Wheel außerhalb von Spanien kaum Niederlassungen hat, wird es auch darum gehen, bei dem Auftraggeber BMW/Mini zu protestieren, in deren Lager der Gewerkschafter eingesetzt war.

Für die sofortige Wiedereinstellung des Gewerkschafters bei Truck&Wheel Guadalajara!

Allgemeines Syndikat Köln (FAU-IAA)

Kundgebung in Guadalaraja
(Protestaktion der CNT-IAA in Guadalaraja)

Proteste gegen Bundeswehr am Arbeitsamt

Im Rahmen des Aktionscamps „Soziale Kampf-Baustelle“, an dem sich auch das Allgemeine Syndikat Köln beteiligt, fand am 16.09. auch ein Protest gegen die Rekrutierung von Erwerbslosen und Schüler/innen durch die Bundeswehr am Arbeitsamt Köln-Süd statt.

Unterstützt wurden die Aktivist/innen von den Kampagnen „Bundeswehr wegtreten“ und „Schulfrei für die Bundeswehr“ (DFG/VK).

(mehr…)

Soziale Kampfbaustelle in Köln (12.-17.9.)

Kommt vorbei, macht mit!

Wir unterstützen folgenden Aufruf:

Auch in diesem Jahr findet wieder ein Aktionscamp an der Venloer Straße im Ehrenfelder Grüngürtel statt. Alle sind dazu eingeladen und können an den Versammlungen, Essen, Diskussionen und Aktionen teilnehmen.

Damit wollen wir dem Bedürfnis nach gemeinschaftlich organisiertem Widerstand gegen die herrschenden sozialen Verhältnisse in dieser Stadt erneut einen Raum geben.

Soziale Kampfbaustelle Venloer Strasse / Grüngürtel

(mehr…)

Gefangenen-Gewerkschaft braucht Unterstützung von draußen

Am 21. Juli fand in Köln eine Informations- und Diskussionsveranstaltung zu der neu gegründeten bundesweiten Gefangenen-Gewerkschaft (GG/BO) statt. Auf Einladung des Autonomen Knastprojekts kamen etwa 20 Leute zusammen, um über den aktuellen Stand der Organisierung hinter Gittern mehr zu erfahren und Möglichkeiten zur Unterstützung zu diskutieren.

Denn Ende Mai 2014 haben einige Inhaftierte in der Justizvollzugsanstalt Tegel eine eigene Gewerkschaft gegründet, um ihre wirtschaftlichen Interessen auch hinter Gefängnismauern zu verfolgen. Sofort antwortete die Staatsgewalt mit Repression, wie Zellendurchsuchungen und Bedrohungen. Dabei sind jedoch die bisher genannten Forderungen nach Mindestlohn und Rentenversicherung alles andere als staatsgefährdend einzustufen.

(mehr…)

Polizei greift Öko-Camp an – Betriebsrat kämpft für Kohlekraft

Als wär es abgesprochen gewesen: Während die sozialdemokratische Generalsekretärin den Betriebsräten des Energiekonzerns RWE ihre volle Unterstützung beim zukünftigen Abbau und der Verbrennung von Braunkohle im Rheinischen Revier zusagte, schlug nur wenige Kilometer entfernt die Staatsmacht gegen das Protestcamp von Umweltschützer/innen im Hambacher Forst zu.

Polizeischutz fuer RWE-Bagger (Foto: http://hambacherforst.blogsport.de)

(mehr…)

Wohnraumkämpfe in Köln

Kalle unter Protest geräumt

Als am 16. April 2014 in der Fontanestraße 5 die Polizei nachts um 02 Uhr das Treppenhaus stürmte, war die bevorstehende Räumung des Mieters Kalle Gerigk so gut wie besiegelt. Anders als bei dem ersten Räumungsversuch Anfang des Jahres war es also nicht möglich, mit hunderten Leuten den Zugang zu dem Miethaus zu blockieren und die Zwangsräumung zu verhindern (Bericht vom Februar). Weiträumig war seit den frühen Morgenstunden die gesamte Straße von der Polizei massiv abgesperrt und allen Unterstützer/innen der Zugang versperrt worden.

Polizeiabsperrung Fontanestrasse

(mehr…)

Köln: Zwangsräumung gestoppt!

Bei der erfolgreichen Hausblockade der Initiativen „Zwangsräumung verhindern“ und „Wohnraum für alle“ und „Recht auf Stadt“ konnte am 20.02.2014 von rund 300 Aktivist/innen der Gerichtsvollzieher trotz Polizeischutz aufgehalten werden. Nach mehreren Stunden endete die gewaltfreie Protestaktion mit einer Straßenblockade am Neusser Platz. Über Personalienfeststellungen oder Ingewahrsamnahmen ist nichts bekannt geworden.

Ein zweiter Räumungstermin des Mieters Kalle darf frühestens in zwei Wochen stattfinden – genug Zeit also, um noch mehr Leute zu mobilisieren und gemeinsam der Vertreibungspolitik von Staat und Kapital eigene solidarische Aktionen entgegen zu setzen.

Kostenlosen Wohnraum für alle!

(mehr…)