Archiv der Kategorie 'Direkte Aktionen'

Polnische Postler*innen protestieren

Die Arbeiter*innen der anarchosyndikalistischen ZSP-IAA bei der polnischen Post organisieren sich seit Monaten gemeinsam mit anderen Kolleg*innen außerhalb der angepassten Gewerkschaften.

Einige Proteste haben bereits in mehreren Städten stattgefunden, darunter Streikkundgebungen, Krankmelde-Streiks, Bummelstreiks, Transparent-Aktionen und andere direkte Aktionen am Arbeitsplatz.

Das Netzwerk MailCarrier und besonders die Organisationen in Czestochowa, Poznan und Gdansk haben nun Forderungen an die Post gestellt. Sie erwarten unter anderem Lohnerhöhungen statt Personalabbau. Auch der skandalöse Postdirektor in Warschau soll verschwinden, der sich mit Repressionen gegen Streikaktivist*innen unbeliebt gemacht hat.

Die ZSP-IAA, die in einigen Städten auch Mitglieder bei der Post hat, unterstützt die Forderungen des Netzwerks MailCarrier und setzt sich ebenfalls für eine Entlassung des Direktors ein, der Arbeiter*innen bespitzelt und bedroht. Die ZSP Warschau bereitet daher jetzt entsprechende Aktionen vor…

CC: BY-SA

Köln: Aktionstag gegen Arbeitsunrecht

Am Aktionstag gegen unfaire Arbeitsbedingungen hat sich die „Sektion Altenpflege im Allgemeinen Syndikat Köln“ an den Protesten beim Malteser-Orden in Kalk und bei Toys‘R'Us in Marsdorf beteiligt. Aus Solidarität mit den bulgarischen Reinigungskräften bei der Malteser-Tochtergesellschaft MCS wurden in der Konzernzentrale Flugblätter von einem Dutzend Aktivist*innen verteilt und das Management mit der unliebsamen Realität über die Arbeitsbedingungen im Duisburger St.Anna-Krankenhaus konfrontiert.

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Libertärer 1.Mai in Köln und Bonn

Zu einem „Brunch in den Mai“ hatten das Allgemeine Syndikat Köln (FAU-IAA) und die Gruppe „Stadtlicher Widerstand“ sich gegenüber des Gewerkschaftshauses am Hans-Böckler-Platz getroffen. Es gab einen Frühstücks- und Infotisch, „Tortenwerfen gegen rechts“ und ein Soli-Transparent, sowie die Arbeitsrecht-Infos des A-Forums.

Koeln

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Workers‘ Memorial Day 2016

Der Workers’ Memorial Day ist ein internationaler Tag des Gedenkens an Lohnarbeiter, die aufgrund von Arbeit getötet, verstümmelt oder verletzt wurden oder an Berufskrankheiten leiden. Er findet jedes Jahr am 28. April in zahlreichen Ländern statt.
Aus diesem Anlass wurde heute an der Einsturzstelle des Kölner Stadtarchivs an der Severinstraße eine kleine Gedenkaktion organisiert, wo die U-Bahn-Baustelle im Jahr 2009 die in der Nachbarschaft wohnenden Arbeiter Kevin und Khalil das Leben kostete.

Gedenken

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Kölner Streik-Ticker (27.04.)

Als Teil des zweitägigen Warnstreiks von ver.di (DGB) und dbb Beamtenbund/Tarifunion fanden heute auch in Köln ganztägig Arbeitsniederlegungen im Öffentlichen Dienst statt. Zur Unterstützung der letzten beiden Verhandlungsrunden am Donnerstag und Freitag in Potsdam, wurden auch in Köln Protestkundgebungen veranstaltet: am Stadthaus Deutz, am Hans-Böckler-Platz und am Appellhofplatz.

Warnstreik-Solidarität

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Italien: Generalstreik am 18.März (USI-IAA)

Für den 18.März (Jahrestag der Pariser Kommune von 1871) hatte die USI, italienische Sektion der Internationalen Arbeiter*innen-Assoziation (IAA), gemeinsam mit den Basisgewerkschaften CUB und SI Cobas zu einem eintägigen Generalstreik aufgerufen.

Sie protestierten auf landesweiten Demos in Mailand und Neapel:
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Spanien: Freiheit für die Puppenspieler!

Die Anarchisten Raul und Alfonso wurden in Madrid während ihres Puppentheaters „Die Hexe und Don Cristobal“ festgenommen. Ihnen wird „Verherrlichung des Terrorismus“ vorgeworfen, weil die bei der Vorführung im Rathaus der spanischen Hauptstadt ein Wortspiel über den Bürgermeister und die ETA gemacht und auch zu Hausbesetzungen aufgerufen haben sollen. Aufgrund der repressiven Sicherheitsgesetze drohen den Puppenspielern nun jahrelange Haftstrafen.

Außer den landesweiten Unterstützungsdemonstrationen und Kundgebungen gab es auch eine internationale Solidaritätsaktion in Melbourne:
Polnische und australische Anarchosyndikalist*innen protestierten am 10.02. vor der spanischen Vertretung gegen Repression und fordern „Freiheit für die Puppenspieler von Madrid“. Das Sekretariat der Internationalen Arbeiter*innen-Assoziation (IAA) hat dabei einen Protestbrief an den spanischen Konsul überreicht.

Schluss mit dem Staatsterror! Lasst die Puppenspieler frei!

Freiheit für die Puppenspieler - Kunst und Kultur verteidigen! (Foto: http://cnt.es)

Britische Beamt*innen wollten Gewerkschaftsaktivist*in anwerben

Als ein Mitglied der anarchosyndikalistischen Solidarity Federation (SF-IAA) aus Bristol kürzlich am Londoner Flughafen völlig überraschend von Zivilbeamt*innen zu einem „Informationsgespräch“ gedrängt wurde, konnte er diesen Anquatschversuch mit einem Handytelefonat und der Androhung von Audio-Aufzeichnungen zum Glück direkt abgewehren.

Das Gewerkschaftsmitglied hat den Vorfall natürlich direkt seiner Rechtshilfe gemeldet und einen ausführlichen Bericht über dieses informelle Verhör veröffentlicht…

http://www.solfed.org.uk/bristol/police-harassment-of-bristol-solidarity-federation-member

IAA unterstützt slowakischen Arbeiter

Nachdem wir bereits Ende November über unsere Solidarität mit dem Basisgewerkschafter der Priama Akcia (PA-IAA) in Bratislava berichtet hatten, geht deren Kampagne auch im neuen Jahr weiter. Damit der scheinselbständige Arbeiter Michal R. von der gemeinnützigen Hilfsorganisation „OS Divé maky“ seinen ausstehenden Lohn bekommt, ist immernoch internationale Unterstützung notwendig.

Nun besuchten Ende Dezember Vertreter/innen des Sekretariats der Internationalen Arbeiter/innen-Assoziation die Slowakei und trafen sich mit Mitgliedern der Priama Akcia. Die Hauptthemen ihrer Diskussionen bezogen sich auf die illegale Anstellung, belastende Verträge und zurückgehaltene Löhne in den beiden benachbarten Ländern.

IAA (Bratislava 2015)

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Griechenland: Vio.Me-Arbeiter*innen blockieren Versteigerung

Der erste Termin im zur Versteigerung der besetzten Fabrik in Thessaloniki wurde heute von etwa 250 Vio.Me-Arbeiter*innen von Vio.Me durch Menschenketten im Gerichtsgebäude verhindert.

Zahlreiche Kolleg*innen vom Sender ERT3 und einer schließungsbedrohten CocaCola-Fabrik, sowie weitere Unterstützer*innen standen in den engen Gängen der einsatzbereiten Polizei mit Knüppeln und Tränengas gegenüber.

Protest am Insolvenzgricht
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Slowakei: Protestiert gegen Lohnklau bei „Dive maky“

Wie wir erfahren haben, befinden sich unsere Genoss*innen der anarchosyndikalistischen Priama Akcia (PA-IAA) im Arbeitskampf mit der Nicht-Regierungsorganisation „OZ Divé maky“ in Bratislava. Sie protestieren gegen deren Lohnklau und unterstützen ihr Mitglied Michal R. gegen einen Arbeitgeber, der Spendengelder für begabte Roma-Kinder sammelt und dafür zahlreiche Freiwillige einspannt.

Priama Akcia - Protest bei OZ Divé maky
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Protest gegen gewerkschaftsfeindliche Seminare

In Köln fand am Morgen des 04.11. erneut ein Protest der Initiative WorkWatch gegen gewerkschaftsfeindliche Arbeitsrechtsseminare der Kanzlei Schreiner statt. Vor dem Maritim-Hotel am Heumarkt versammelten sich ca. 10 Demonstrant*innen und machten auf die Mobbing-Schulung aufmerksam.

Köln: Protest gegen UnionBusting (Nov.2015)

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Drei Jahre Sektion Altenpflege in Köln

Ein Zwischenbericht:

Im Frühjahr 2012 wurde von einem Altenpflegehelfer im Allgemeinen Syndikat Köln (FAU-IAA) die Sektion Altenpflege gegründet. Die Motivation war, direkt als Fachbereich in der Gesundheitsindustrie aktiv zu werden, ohne ein eigenes Branchensyndikat gründen zu müssen.

Am Anfang war der Streik

Die Gründung fand während der Tarifauseinandersetzungen der reformistischen Dienstleistungsgewerkschaft verdi im Öffentlichen Dienst statt. Als Mitglied einer nicht-tariffähigen Basisgewerkschaft eröffnete sich die Möglichkeit, im gemeinsamen Arbeitskampf mit verdi-Mitgliedern eigene Forderungen auf die Straße zu tragen und mit Unterstützung anderer FAU-Mitglieder aktive Solidarität zu zeigen. Leider gab es in jener Tarifrunde nur zwei eintägige Warnstreiks, aber wenigstens konnte die Syndikatskasse das Streikgeld problemlos auszahlen. Am Ende gab es dann eine Lohnerhöhung von 50 Euro…

Der ganze Artikel in: „Direkte Aktion, Nr. 231, Sept/Okt 2015″

Sektion Altenpflege (Allgemeines Syndikat Köln - FAU-IAA)

Vio.Me droht Zwangsversteigerung – Solidarität mit den Arbeiter*innen!

Nach einem Gerichtsbeschluss soll die Immobilie der seit zwei Jahren besetzen Fabrik Vio.Me in Thessaloniki nun ab dem 26.11. zwangsweise versteigert werden. Die Interessen der Arbeiter*innen, die die Produktionsanlagen nach der Flucht des insolventen Eigentümers übernommen und auf ökologische Reinigungsprodukte umgestellt haben, werden dabei jedoch nicht berücksichtigt.

Vio.Me Seife

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Klimaproteste in Garzweiler erfolgreich

Etwa 600 Leute besetzten am Aktionstag „Ende Gelände“ den Braunkohle-Tagebau bei Köln, einige von ihnen kletterten sogar auf einen Bagger, während oben am Grubenrand ca. 800 Leute ihre Solidarität demonstrierten. Die Polizei reagierte mit Pfefferspray- und Knüppeleinsatz, weshalb es dutzende verletzte Aktivist*innengab. Die 240 in Polizeigewahrsam Genommenen wurden zur Personalienfeststellung nach Aachen und Düsseldorf gebracht.

Als Abschluss von Klimacamp und Degrowth-Summerschool war diese gewaltfreie Massenaktion im Rheinischen Revier ein deutliches Zeichen für einen sozialen Wandel gegen die fortschreitende Erderwärmung. Denn globale Klimagerechtigkeit bedeutet auch eine Abkehr vom kapitalistischen Wachstumszwang, hin zu einer dezentralen kommunalen Energieversorgung und selbstbestimmter Ernährungssouveränität.

Und natürlich: Grenzen auf – nicht nur für Klimaflüchtlinge!


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Rotes Kreuz Alicante: Stellt Ana sofort wieder ein!

Internationale Solidarität mit Ana von der CNT-IAA Alicante (E), die aus ihrem Job als Psychologin bei CIBE ungerechtfertigt entlassen wurde.

[Internationale Arbeiter/innen-Assoziation]

Rotes Kreuz - CNT-IAA Alicante

Alacant

Frankfurt/M.: Behindertenhilfe im Arbeitskampf

Die Betriebsgruppe der FAU-IAA Frankfurt/M. führt seit Ende 2014 einen Arbeitskampf in der Ambulanten Familienhilfe bei dem Verein Lebenshilfe gegen Niedriglöhne und prekäre Arbeitsbedingungen. Von ihren Forderungen wurde bisher nur eine geringe Lohnerhöhung erfüllt, jedoch lehnt die Geschäftsführung weitere Verhandlungen mit der Gewerkschaft bisher ab.

Protestaktion Lebenshilfe

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Solidarität mit dem Krankenhaus-Streik in Polen

Folgenden Protestbrief haben wir verschickt:

Das Allgemeine Syndikat Köln (FAU-IAA) fordert die Wiedereinstellung der entlassenen Krankenpfleger/innen und ein Ende der Drohungen des Krankenhauses in Wyszkow gegen die Arbeiter/innen! Wir unterstützen die Forderungen der Pfleger/innen, deren Arbeit unterbewertet ist und sprechen uns gegen das Vorgehen der Krankenhausverwaltung aus.

Den Solidaritätsaufruf der ZSP-IAA findet ihr hier:
„Solidarity with the Wyszkow 7!“
http://zsp.net.pl/solidarity-wyszkow-7

Solidarität mit dem Krankenhaus-Streik in Wyszkow

Köln: Unterstützung im KiTa-Streik

Im Land NRW blieben am 11.Mai rund tausend städtische Kindertagesstätten geschlossen, weil die reformistischen Gewerkschaften GEW und ver.di dem bundesweiten unbefristeten Streiks angeschlossen haben. An der Arbeitsniederlegung haben sich in mehreren Städten und Gemeinden etwa 10.000 Erzieher/innen und Sozialarbeiter/innen beteiligt. Bundesweit sind etwa 240.000 Arbeiter/innen von dem Tarifkonflikt betroffen, zudem müssen zahlreiche Eltern auf alternative Kinderbetreuung ausweichen.

Kundgebung am Alter Markt

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1.Mai: Libertäre Demo in Köln

Etwa hundert Leute waren dem Aufruf verschiedener libertärer und anarchosyndikalistischer Gruppen zum Bahnhof Ehrenfeld nachgekommen und folgten stundenlang den Reden zur Auftaktkundgebung. Neben einem Infotisch wurden vom Lautsprecherwagen mehrere Redebeiträge zu Themen, wie Wohnraumkämpfe, Braunkohle-Widerstand, Antifaschismus, Tierrechte, Anarchismus, Gefangenengewerkschaft und zur Geschichte des 1.Mai gehalten.

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Flüchtlinge aufnehmen – FRONTEX stoppen!

Mehrere hundert Menschen haben gestern in Köln gegen die Abschottung der Festung Europa vor Flüchtlingen protestiert. Unter lebensbedrohlichen Umständen fliehen diese vor Krieg, Verfolgung, Armut und Klimakatastrophen, deren Ursachen meist im kapitalistischen und nationalistischen Konkurrenzkampf liegen.

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Libertärer 1.Mai in Köln

libertärer 1.Mai in Köln

Treffpunkt: 12 Uhr am Bahnhof Ehrenfeld
Nähe Edelweisspirat/innen-Mahnmal,

(Bartholomäus-Schink-Str. / Venloer Str.)
http://1maikoeln.blogsport.de/

Zu Besuch im Hambacher Forst: Waldspaziergang und Wiesencamp

Anlässlich von drei Jahren Waldbesetzung gegen den Klimakiller RWE im Rheinischen Braunkohle-Revier fand Anfang April 2015 ein Waldfest mit anschließendem Trainingscamp statt. Hier einige Eindrücke vom Besuch auf dem Wiesencamp und beim Waldspaziergang mit ca. 60 solidarischen Teilnehmer/innen zur Rodungsgrenze am Rand des Tagebaus:

Waldspaziergang

Tagebau Hambach Rodung

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Klimakämpfe gegen Braunkohle im Rheinland

\"Grüne Jobs statt brauner Kohle - Gemeinsam gegen Umweltzerstörung und Arbeitsplatz-Abbau! Kommunalen �kostrom für alle!\"

Seit drei Jahren gibt es die Waldbesetzung im Hambacher Forst (bei Kerpen / Rhein-Erft-Kreis), wo mit direkten Aktionen gegen den Braunkohletagebau und die Klimakiller-Kraftwerke im Rheinischen Revier gekämpft wird.

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Köln: Protest gegen den Pflegenotstand

Erneut fand vor dem Kölner Dom der monatliche Smartmob „Pflege am Boden“ statt, eine bundesweite Basisinitiative gegen die Arbeits- und Lebensbedingungen in der Pflege, an dem sich auch wieder unsere Sektion Altenpflege beteiligt hat.

Beim Flashmob \"Pflege am Boden\" (März 2015)

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Metropolis: Im falschen Film?

„Die Entdeckung der Unterbezahlung“

Die öffentliche Aufregung um das Programmkino am Ebertplatz dreht sich nicht um den neuen Film über den gelähm­ten Astrophysiker Stephen Hawking. Es geht vielmehr um die aktuellen Proteste der Belegschaft, die in den kölner Kinos „Metropolis“ und „Rex am Ring“ seit 2014 für bessere Arbeitsbedingungen kämpfen muss.

Solidaritätsaktion beim Kölner Kino Metropolis am 04.02.2015

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Spanien: Solidarität gegen die Repression

Mitte Dezember 2014 wurden elf Anarchist/innen in Spanien während der Polizeirazzia „Operation Pandora“ festgenommen. Einige wurden bereits zwei Tage später wieder freigelassen, doch ein Gewerkschafter der CNT-IAA und drei weitere Aktivist/innen sitzen immernoch ohne konkrete Anklagen im Gefängnis.

Diese staatliche Terroraktion soll die soziale Bewegung angesichts der sich verschärfenden Wirtschaftskrise in Angst und Schrecken versetzen. Die Menschen sollen stillhalten und nicht, wie die libertären Gruppen und Individuen, gegen die kapitalistische Ausbeutung auf die Straße gehen oder gar gemeinsam streiken.

Soli-Plakate in Köln

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Kölner Protest gegen Pegida und Hogesa geht weiter

Nur eine Woche nach der ersten Demonstration des lokalen Ablegers der rechtspopulistischen Pegida-Bewegung haben erneut tausende Demonstrant/innen gegen den „Kögida-Spaziergang“ die Straßen blockiert. Unter den etwa 100 Rechten befanden sich neben den üblichen Polit-Funktionär/innen von ProKöln auch einige Nazi-Hooligans.

NoKögida

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Köln: Blockaden stoppen rassistische Patrioten

Die erste in Köln stattfindende Demonstration der ausländerfeindlichen und diskriminierenden Bewegung „Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes (Pegida)“ wurde von einer Großdemonstration erfolgreich verhindert. Gegen den Aufmarsch der ca. 300 Rechten, die sich unter dem lokalen Namen „Kögida“ am Deutzer Bahnhof versammelten, haben sich entlang der geplanten Route über die Rheinbrücke durch die Innenstadt zum Dom mehrere Tausend (nach Polizeiangaben 7.500) Demonstrant/innen aus dem gesamten bürgerlichen bis linksradikalen Spektrum in den Weg gestellt.

\"Flüchtlinge willkommen!\"

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Amazon: Polnische Leiharbeiter/innen von Manpower forden ihre Löhne!

Während in Deutschland tausende Arbeiter/innen in sechs der neun Amazon-Verteilzentren im Streik gegen miese Arbeitsbedingungen sind, hat sich der Versandhändler in Polen verzweifeltes Personal gesucht, das für ein Viertel des hiesigen Lohnes schuftet.

Jedoch haben die ersten von ihnen angesichts der harten Arbeit und der Zahlungsprobleme bereits wieder gekündigt. Eine Gruppe Arbeiter/innen aus Sady wird von der anarchosyndikalistischen Gewerkschaft ZSP-IAA bei ihren Forderungen nach ausstehenden Löhnen unterstützt.

amazon - pay up!

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