Beiträge von Administrator

Zur Information

Das Allgemeine Syndikat Köln wurde im September 2011 gegründet und hat sich im Dezember 2016 nach fünf Jahren wieder aufgelöst.

Es war als Mitglied der Freien Arbeiter/innen-Union (FAU) in der Internationalen Arbeiter/innen-Assoziation (IAA) organisiert. Diese hat Anfang Dezember 2016 nach langer Diskussion die FAU aus der internationalen Föderation ausgeschlossen:

„Wegen bewußter Missachtung der Abläufe, Statuten und Beitragspflichten in der IAA wurden CNTe, FAU und USI aus der IAA ausgeschlossen. Die spalterischen und zerstörerischen Versuche des Bundeskomitees der CNTe – mit Beihilfe von FAU und USI – sind nichts als ein Angriff auf die eigentlichen Prinzipien, Taktiken und Ziele der IAA und des Anarchosyndikalismus.“
Quelle: http://anarchosyndikalismus.blogsport.de)

26. IAA-Kongress in Warschau (Polen), Dezember 2016

Achtung Verwechslungsgefahr:

Es gibt im Netz noch die ebenfalls inaktive Webseite unserer Vorgänger/innen, die 2003/2004 ein Allgemeines Syndikat in Köln organisiert und sich bereits nach kurzer Zeit aufgelöst hatten. Aus Archivgründen möchten wir natürlich auch auf deren Texte hinweisen (http://syndikatkoeln.blogspot.de).
Und die 2018 neu gegründete „FAU Köln-Aachen“ findet ihr unter https://www.fau.org.

Anarchosyndikalismus international – die IAA (05.12.)

Mo 05.12.2016, ab 19 Uhr, LC36,
Ludolf-Camphausen-Str. 36
(U3/4/5: Bhf. West / Hans-Böckler-Platz).

Bei diesem Offenen Treffen bieten wir nicht nur kostenlose gewerkschaftliche Beratung für Interessierte an, sondern ab 19:30 Uhr gibt es auch eine Veranstaltung zum Thema
„Anarchosyndikalismus international
- Geschichte und Aktualität der IAA“

Die Internationale Arbeiter*innen-Assoziation (http://ww.iwa-ait.org) ist die internationale Föderation anarchosyndikalistischer Gewerkschaften und versteht sich als freiheitliche Nachfolgeorganisation der Ersten Internationale von 1864. Sie wurde 1922 in Berlin gegründet und organisiert sich seitdem unabhängig von Parteien und Religionen, sowie ohne staatliche Unterstützung. Die IAA besteht heute aus Mitgliedssektionen in 14 Ländern und pflegt freundschaftliche Kontakte zu mehreren Organisationen weltweit.

IAA Logo

Polnische Postler*innen protestieren

Die Arbeiter*innen der anarchosyndikalistischen ZSP-IAA bei der polnischen Post organisieren sich seit Monaten gemeinsam mit anderen Kolleg*innen außerhalb der angepassten Gewerkschaften.

Einige Proteste haben bereits in mehreren Städten stattgefunden, darunter Streikkundgebungen, Krankmelde-Streiks, Bummelstreiks, Transparent-Aktionen und andere direkte Aktionen am Arbeitsplatz.

Das Netzwerk MailCarrier und besonders die Organisationen in Czestochowa, Poznan und Gdansk haben nun Forderungen an die Post gestellt. Sie erwarten unter anderem Lohnerhöhungen statt Personalabbau. Auch der skandalöse Postdirektor in Warschau soll verschwinden, der sich mit Repressionen gegen Streikaktivist*innen unbeliebt gemacht hat.

Die ZSP-IAA, die in einigen Städten auch Mitglieder bei der Post hat, unterstützt die Forderungen des Netzwerks MailCarrier und setzt sich ebenfalls für eine Entlassung des Direktors ein, der Arbeiter*innen bespitzelt und bedroht. Die ZSP Warschau bereitet daher jetzt entsprechende Aktionen vor…

CC: BY-SA

Hambacher Forst: Rote Linie gegen Tagebau

An der Rodungskante im Hambacher Forst protestierten am 23.10.2016 etwa 700 Demonstrant*innen gegen den Braunkohletagebau im Rheinischen Revier. Auf der stillgelegten Autobahn A4 versammlten sich die Teilnehmer*innen des monatlichen Waldspaziergangs und forderten den Energiekonzern RWE zum sofortigen Stopp der Abholzung für die Braunkohleverstromung auf.

Dem Klimakiller Braunkohle einen symbolischen Riegel vorzuschieben und die Öffentlichkeit auf diese skanadlöse Umwelt- und Klimazerstörung aufmerksam zu machen, war das Ziel der Aktion, die von Bürger*innen-Initiativen und Umweltverbänden unterstützt wurde. Auch das Allgemeine Syndikat Köln unterstützt von Anfang an den Braunkohle-Widerstand und zeigt sich solidarisch mit den Baumbesetzungen und dem Aktionscamp im Hambacher Forst. Seit vier Jahren kämpfen dort Aktivist*innen mit direkten Aktionen, wie Besetzungen und Blockaden, gegen diesen Raubbau an der Natur durch die Kohleindustrie.

Nicht nur die giftigen Emissionnen des Tagebaus, sondern vor allem das Aufheizen der Erdatmosphäre durch die Verbrennung zur Stromerzeugung, machen diese Protestaktionen zu einem wichtigen Schritt in Richtung globale Klimagerechtigkeit. Durch die ökologische Umwandlung von Arbeitsplätzen in der fossilen Industrie könnte der dringend benötigte Strukturwandel in der Region hin zu einer dezentralen und kommunal organisierten Energieversorgung bereits jetzt klimaschützend umgesetzt werden.

Sozialer Wandel statt Klimawandel!
Grüne Jobs statt brauner Kohle!

Mehr zum Thema:
http://allgemeinessyndikatkoeln.blogsport.de/2015/08/16/klimaproteste-in-garzweiler-erfolgreich/

CreativeCommons: BY-SA

Offenes Treffen mit gewerkschaftlicher Beratung

Offenes Treffen mit gewerkschaftlicher Beratung

Wir bieten jeden 1. Monag im Monat aktuelle Informationen über basisgewerkschaftliche Aktivitäten und soziale Kämpfe – in Köln, überregional und weltweit.

Hier könnt ihr das Allgemeine Syndikat Köln kennenlernen und euch gerne an der kostenlosen Erstberatung für Interessierte beteiligen!

Ort: LC36, Ludolf-Camphausen-Str. 36, Köln
(U 3/4/5: Hans-Böckler-Platz/Bahnhof West)

Köln: Aktionstag gegen Arbeitsunrecht

Am Aktionstag gegen unfaire Arbeitsbedingungen hat sich die „Sektion Altenpflege im Allgemeinen Syndikat Köln“ an den Protesten beim Malteser-Orden in Kalk und bei Toys‘R'Us in Marsdorf beteiligt. Aus Solidarität mit den bulgarischen Reinigungskräften bei der Malteser-Tochtergesellschaft MCS wurden in der Konzernzentrale Flugblätter von einem Dutzend Aktivist*innen verteilt und das Management mit der unliebsamen Realität über die Arbeitsbedingungen im Duisburger St.Anna-Krankenhaus konfrontiert.

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IAA: Keine Herrschaft, keine Autorität – am Ersten Mai kämpfen wir für mehr

Am Ersten Mai bekommen die Arbeiter*innen überall traditionell beste Grüße im Kampf von anderen Organisationen auf der ganzen Welt geschickt. Viele von ihnen erinnern an den Kampf für den 8-Stunden-Tag, die zu den tragischen Ereignissen [in Chicago] des Jahres 1886 führten. An diesem Ersten Mai möchte das Sekretariat der Internationalen Arbeiter*innen-Assoziation (IAA) jedoch außer den revolutionären Grüßen auch einige Worte darüber verlieren, wofür die Leute, die nach dem Haymarket-Massaker ihr Leben ließen, sonst noch gekämpft hatten.

IAA - Foederation der Gleichen (seit 1922)
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Libertärer 1.Mai in Köln und Bonn

Zu einem „Brunch in den Mai“ hatten das Allgemeine Syndikat Köln (FAU-IAA) und die Gruppe „Stadtlicher Widerstand“ sich gegenüber des Gewerkschaftshauses am Hans-Böckler-Platz getroffen. Es gab einen Frühstücks- und Infotisch, „Tortenwerfen gegen rechts“ und ein Soli-Transparent, sowie die Arbeitsrecht-Infos des A-Forums.

Koeln

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Workers‘ Memorial Day 2016

Der Workers’ Memorial Day ist ein internationaler Tag des Gedenkens an Lohnarbeiter, die aufgrund von Arbeit getötet, verstümmelt oder verletzt wurden oder an Berufskrankheiten leiden. Er findet jedes Jahr am 28. April in zahlreichen Ländern statt.
Aus diesem Anlass wurde heute an der Einsturzstelle des Kölner Stadtarchivs an der Severinstraße eine kleine Gedenkaktion organisiert, wo die U-Bahn-Baustelle im Jahr 2009 die in der Nachbarschaft wohnenden Arbeiter Kevin und Khalil das Leben kostete.

Gedenken

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Kölner Streik-Ticker (27.04.)

Als Teil des zweitägigen Warnstreiks von ver.di (DGB) und dbb Beamtenbund/Tarifunion fanden heute auch in Köln ganztägig Arbeitsniederlegungen im Öffentlichen Dienst statt. Zur Unterstützung der letzten beiden Verhandlungsrunden am Donnerstag und Freitag in Potsdam, wurden auch in Köln Protestkundgebungen veranstaltet: am Stadthaus Deutz, am Hans-Böckler-Platz und am Appellhofplatz.

Warnstreik-Solidarität

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2. Libertäre Wochen in Köln (April 2016)

Auch 2016 finden wieder zahlreiche Veranstaltungen statt, zu denen wir euch (demnächst mit weiteren Terminen) einladen werden.

Libertaere Wochen in Köln (April 2016)

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Italien: Generalstreik am 18.März (USI-IAA)

Für den 18.März (Jahrestag der Pariser Kommune von 1871) hatte die USI, italienische Sektion der Internationalen Arbeiter*innen-Assoziation (IAA), gemeinsam mit den Basisgewerkschaften CUB und SI Cobas zu einem eintägigen Generalstreik aufgerufen.

Sie protestierten auf landesweiten Demos in Mailand und Neapel:
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Schwarz-roter Tresen im März: Weltfrauentag

Filme und Infos zum Weltfrauentag
(und zur „Demo gegen Sexismus und Rassismus“ am Sa.12.03.)

Mo, 07.03.2016, 19 Uhr
LC36, Ludolf-Camphausen-Str. 36, Köln,
U: Bhf. West/Hans-Böckler-Platz

Jeden 1. Montag im Monat:
Sozialrevolutionärer Umtrunk mit Infos zu basisgewerkschaftlichen Aktivitäten, sowie gelegentlichen Veranstaltungen
Eintritt frei

tresen

Spanien: Freiheit für die Puppenspieler!

Die Anarchisten Raul und Alfonso wurden in Madrid während ihres Puppentheaters „Die Hexe und Don Cristobal“ festgenommen. Ihnen wird „Verherrlichung des Terrorismus“ vorgeworfen, weil die bei der Vorführung im Rathaus der spanischen Hauptstadt ein Wortspiel über den Bürgermeister und die ETA gemacht und auch zu Hausbesetzungen aufgerufen haben sollen. Aufgrund der repressiven Sicherheitsgesetze drohen den Puppenspielern nun jahrelange Haftstrafen.

Außer den landesweiten Unterstützungsdemonstrationen und Kundgebungen gab es auch eine internationale Solidaritätsaktion in Melbourne:
Polnische und australische Anarchosyndikalist*innen protestierten am 10.02. vor der spanischen Vertretung gegen Repression und fordern „Freiheit für die Puppenspieler von Madrid“. Das Sekretariat der Internationalen Arbeiter*innen-Assoziation (IAA) hat dabei einen Protestbrief an den spanischen Konsul überreicht.

Schluss mit dem Staatsterror! Lasst die Puppenspieler frei!

Freiheit für die Puppenspieler - Kunst und Kultur verteidigen! (Foto: http://cnt.es)

Slowakei: Unbefristeter Schulstreik

Rund 300 Schulen haben sich am 26.01. einem landesweiten der unabhängigen Lehrer*innen-Gewerkschaft ISU angeschlossen.

Auf einer Demonstration in der slowakischen Hauptstadt Bratislawa protestierten tausende Lehrer*innen und Schüler*innen gegen Kürzungen im Bildungsbereich, sowie für höhere Löhne und bessere Weiterbildungsmöglichkeiten, berichtet die Basisgewerkschaft Priama akcia (PA-IAA).

Auch hunderte weitere Schulen haben sich dem Streik teilweise angeschlossen, so dass dort der Unterricht seit Wochenbeginn nur eingeschränkt stattfinden konnte.

Foto: http://www.priamaakcia.sk

Brigitte Lang (1952-2016)

Auch wir trauern um unsere Genossin Brigitte „Czyborra“ Lang, die vor zwei Wochen völlig überraschend entschlafen ist.

Nach der gestrigen Trauerfeier im Allerweltshaus Köln, bei der über hundert Freund*innen, Genoss*innen und Kolleg*innen Abschied nehmen konnten, fand heute die Beisetzung statt.

Brigitte Lang (Foto: Allerweltshaus Köln)

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Schwarz-Roter Tresen: Was ist Anarchosyndikalismus?

Einführung in Theorie und Praxis der basisgewerkschaftlichen Föderationen FAU und IAA (http://www.fau.org/, http://www.iwa-ait.org/)

Mo, 01.02.2016, 19 Uhr
LC36, Ludolf-Camphausen-Str. 36, Köln,
U: Bhf. West/Hans-Böckler-Platz

Schwarz-Roter Tresen (Logo)
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IAA: Kurzer Jahresrückblick auf 2015

Das Sekretariat der Internationalen Arbeiter*innen-Assoziation (IAA) hat einige Aktivitäten der weltweiten Mitgliedsorganisationen zusammengefasst, leider nur in Englisch und Spanisch:

http://www.iwa-ait.org/sites/default/files/documents/lwa_2015_part_1.pdf

http://www.iwa-ait.org/sites/default/files/documents/alt_retrospectiva_2015.pdf

Internationale Arbeiter*innen-Assoziation (Logo)

Britische Beamt*innen wollten Gewerkschaftsaktivist*in anwerben

Als ein Mitglied der anarchosyndikalistischen Solidarity Federation (SF-IAA) aus Bristol kürzlich am Londoner Flughafen völlig überraschend von Zivilbeamt*innen zu einem „Informationsgespräch“ gedrängt wurde, konnte er diesen Anquatschversuch mit einem Handytelefonat und der Androhung von Audio-Aufzeichnungen zum Glück direkt abgewehren.

Das Gewerkschaftsmitglied hat den Vorfall natürlich direkt seiner Rechtshilfe gemeldet und einen ausführlichen Bericht über dieses informelle Verhör veröffentlicht…

http://www.solfed.org.uk/bristol/police-harassment-of-bristol-solidarity-federation-member

Gegen Rassismus und Patriarchat!

Kein Mensch ist egal!<

Köln: Protest gegen Sexismus und Rassismus

Anlässlich der massiven sexualisierten Gewalt gegen Frauen und der zahlreichen Diebstähle in der kölner Silvesternacht wird in einigen Medien und in Teilen der Bevölkerung eine rassistische Hetze gegen die arabischen bzw. nordafrikanischen Tatverdächtige betrieben.

Dagegen haben im Laufe der Woche zwei Kundgebungen am Dom sowohl gegen Rassismus, wie auch gegen Sexismus protestiert. Bei Kundgebungen am Mittwochabend und am Samstagmittag hunderte Demonstrant*innen wurde aus feministischer Perspektive die weltweit verbreitete patriarchale Gewalt abgelehnt und aus humanistischer Sicht eine rassistische oder kulturalistische Zuschreibung abgelehnt.

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IAA unterstützt slowakischen Arbeiter

Nachdem wir bereits Ende November über unsere Solidarität mit dem Basisgewerkschafter der Priama Akcia (PA-IAA) in Bratislava berichtet hatten, geht deren Kampagne auch im neuen Jahr weiter. Damit der scheinselbständige Arbeiter Michal R. von der gemeinnützigen Hilfsorganisation „OS Divé maky“ seinen ausstehenden Lohn bekommt, ist immernoch internationale Unterstützung notwendig.

Nun besuchten Ende Dezember Vertreter/innen des Sekretariats der Internationalen Arbeiter/innen-Assoziation die Slowakei und trafen sich mit Mitgliedern der Priama Akcia. Die Hauptthemen ihrer Diskussionen bezogen sich auf die illegale Anstellung, belastende Verträge und zurückgehaltene Löhne in den beiden benachbarten Ländern.

IAA (Bratislava 2015)

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Schwarz-Roter Tresen im Januar

Bei unserem sozialrevolutionären Umtrunk im Januar gibt es nicht nur basisgewerkschaftliche Informationen, sondern auch vegane Pfannkuchen….

Mo. 04.01., 19-23 Uhr (1. Montag im Monat)

LC36, Ludolf-Camphausen-Str. 36 (U3,4,5: Hans-Böckler-Platz / Bhf. West)

Schwarz-roter Tresen

Silvester: Grüße an die kämpfenden Gefangenen

Auch nachdem am 18.12. der letzte von aktuell vier Inhaftierten aus dem Braunkohle-Widerstand im Hambacher Forst freigelassen wurde, kritisiert das Allgemeine Syndikat Köln (FAU-IAA) die Kriminalisierung von sozialen Bewegungen. Wir möchten daher an den diesjährigen Aufruf „Silvester zum Knast – auch ohne Erlaubnis der Bullen“ erinnern.

Für eine Gesellschaft ohne Knäste!
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Solidarität mit Ali und allen Opfern staatlichen und religiösen Terrors

Erklärung des Internationalen Arbeiter*innen-Assoziation:

„Seit 13.11. herrscht in Frankreich der „Notstand“, während dessen Proteste kriminalisiert, viele Leute verhaftet und unter Hausarrest gestellt wurden. Einer von ihnen ist unser Genosse Ali von der CNT-IAA, der seit dem 28.11. um 03:30 Uhr unter Hausarrest steht.

Die IAA verurteilt durchweg das staatliche Vorgehen. Sie erinnert daran, dass sich unterschiedliche staatliche und religiöse Hetzer*innen gegenseitig bekämpfen, um die Kontrolle über die Menschen zu erlangen und sie aufzuspalten. Wir sind alle mögliche Opfer. Wir müssen uns zusammenschließen und die Tyrannen stürzen – alle jetzigen und alle, die es gerne wären.

Schluss mit dem Notstand – es lebe der internationale Aufruhr!

Quelle:
http://www.iwa-ait.org/content/solidarity-ali-and-all-victims-state-and-religious-terror

Siehe auch:
„Nach den Anschlägen von Paris: Solidarität mit den Opfern von Jihadismus und Krieg!

Griechenland: Vio.Me-Arbeiter*innen blockieren Versteigerung

Der erste Termin im zur Versteigerung der besetzten Fabrik in Thessaloniki wurde heute von etwa 250 Vio.Me-Arbeiter*innen von Vio.Me durch Menschenketten im Gerichtsgebäude verhindert.

Zahlreiche Kolleg*innen vom Sender ERT3 und einer schließungsbedrohten CocaCola-Fabrik, sowie weitere Unterstützer*innen standen in den engen Gängen der einsatzbereiten Polizei mit Knüppeln und Tränengas gegenüber.

Protest am Insolvenzgricht
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Slowakei: Protestiert gegen Lohnklau bei „Dive maky“

Wie wir erfahren haben, befinden sich unsere Genoss*innen der anarchosyndikalistischen Priama Akcia (PA-IAA) im Arbeitskampf mit der Nicht-Regierungsorganisation „OZ Divé maky“ in Bratislava. Sie protestieren gegen deren Lohnklau und unterstützen ihr Mitglied Michal R. gegen einen Arbeitgeber, der Spendengelder für begabte Roma-Kinder sammelt und dafür zahlreiche Freiwillige einspannt.

Priama Akcia - Protest bei OZ Divé maky
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Nach den Anschlägen von Paris

Solidarität mit den Opfern von Jihadismus und Krieg!

Wir betrauern die rund 130 Todesopfer und zahlreichen Verletzten der gestrigen Attentate gegen die Pariser Bevölkerung: die ermordeten Arbeiter*innen, Fußballfans, Konzert- und Restaurantgäste, Passant*innen,…

Erneut hat der bewaffnete Jihadismus mit tödlicher Gewalt gegen seine weltlichen und religiösen Feinde zugeschlagen. Angesichts der bevorstehenen Syrienkonferenz und als Antwort auf die militärischen Misserfolge im Mittleren Osten und in Afrika hat die islamistische Bewegung den Krieg nun in die Hauptstadt der französischen Interventionsarmee getragen. Die Attentate waren anscheinend auch antisemitisch und antiamerikanisch motiviert.
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Protest gegen gewerkschaftsfeindliche Seminare

In Köln fand am Morgen des 04.11. erneut ein Protest der Initiative WorkWatch gegen gewerkschaftsfeindliche Arbeitsrechtsseminare der Kanzlei Schreiner statt. Vor dem Maritim-Hotel am Heumarkt versammelten sich ca. 10 Demonstrant*innen und machten auf die Mobbing-Schulung aufmerksam.

Köln: Protest gegen UnionBusting (Nov.2015)

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Kölner Streik-Ticker (02.11.)

Der Arbeitskampf bei der Lufthansa wird nun schon seit zwei Jahren von der Flugbegleiter*innen-Ggewerkschaft UFO geführt, ohne dass es zu einem annehmbaren Tarifergebnis gekommen ist. Daher bereitet das Kabinenpersonal nun für Freitag 06.11. endlich Arbeitsniederlegungen vor. Dass in dem Konflikt über die Alters- und Übergangsversorgung auch der Flughafen Köln/Bonn (CGN) betroffen sein wird, ist höchst wahrscheinlich. Der Konzern Lufthansa, zu dem auch die Billig-Tochterfirma Eurowings gehört, war zuletzt im September von den Pilot*innen der Vereinigung Cockpit, sowie von Ver.di im Lufthansa-Callcenter „InTouch“ bestreikt worden.

Ein anderer Dauerarbeitskampf wurde inzwischen von Ver.di beendet: Der kommunale Sozial- und Erziehungsdienst (SuE) hat sich mit den städtischen Arbeitgeber*innen auf eine leicht erhöhte Eingruppierung geeinigt. Jedoch regen sich einige Zweifel, ob die DGB-Gewerkschaft dabei nicht zuviel Rücksicht auf sozialdemokratische Befindlichkeiten in den unterfinanzierten Kommunen genommen haben – auf Kosten der bis zum BurnOut schuftenden Arbeiter*innen natürlich.