Libertärer 1.Mai in Köln und Bonn

Zu einem „Brunch in den Mai“ hatten das Allgemeine Syndikat Köln (FAU-IAA) und die Gruppe „Stadtlicher Widerstand“ sich gegenüber des Gewerkschaftshauses am Hans-Böckler-Platz getroffen. Es gab einen Frühstücks- und Infotisch, „Tortenwerfen gegen rechts“ und ein Soli-Transparent, sowie die Arbeitsrecht-Infos des A-Forums.

Koeln


Nachdem die DGB-Demo gefolgt von lärmenden marxistisch-leninistischen Parteien an unserem Stand vorbei in Richtung Altstadt losgelaufen waren, ließen wir uns den frischen Kaffee in der Morgensonne schmecken. Einige beteiligten sich an dem Straßenfest auf dem Heumarkt, andere fuhren zur libertären Demo nach Bonn.

Bonn

Dort versammelten sich etwa 200 Leute am Kaiserplatz, zogen dann zu einer Zwischenkundgebung am Friedensplatz und schließlich durch die Innenstadt bis zum Straßenfest am Frankenbad. Da gab es Kuchen und veganes Essen, Infostände, Ausstellungen, Siebdruck, Umsonstladen, noch mehr Redebeiträge und ein vielfältiges Musikprogramm.

Bereits zum vierten Mal fand diese anarchistische Alternative zum autoritär-marxistischen Straßenfest an der benachbarten Marienschule statt. Dort provozierten gegen Abend noch einige AntiDeutsche mit Böllern die anti-imperialistische Versammlung, was bei den Anarchist*innen jedoch kontovers diskutiert wurde – ein unschönes Ende eines ansonsten gut organisierten Protesttages.

CreativeCommons (BY-NC): Allgemeines Syndikat Köln (FAU-IAA), http://anarchosyndikalismus.blogsport.de