Silvester: Grüße an die kämpfenden Gefangenen

Auch nachdem am 18.12. der letzte von aktuell vier Inhaftierten aus dem Braunkohle-Widerstand im Hambacher Forst freigelassen wurde, kritisiert das Allgemeine Syndikat Köln (FAU-IAA) die Kriminalisierung von sozialen Bewegungen. Wir möchten daher an den diesjährigen Aufruf „Silvester zum Knast – auch ohne Erlaubnis der Bullen“ erinnern.

Für eine Gesellschaft ohne Knäste!

Dort heisst es u.a. „Angesichts des Vorgehens der Bullen in den letzten Jahren sehen wir keinen Sinn mehr darin, noch mal ne Demo anzumelden. (…) Wir fordern deshalb alle knastkritischen Leute auf, am Silvestertag in kleinen Gruppen zum Knast zu gehen und mit Megas oder einfach nur durch Rufen die Gefangenen zu grüßen. Böller und Raketen sind an diesem Tag ja auch überall erlaubt. Am besten wär’s, wenn sich dadurch viele kleine Besuche ‚zufällig‘ über den ganzen Tag verteilt ergeben.“

Auch der Kampf der bundesweiten Gefangenen-Gewerkschaft (GG/BO), die eine Sozialversicherung und den Mindestlohn für inhaftierte Beschäftigte, sowie volle Gewerkschaftsfreiheit in der „Sonderwirtschaftszone Knast“ fordert, solle dabei nicht vergessen werden…

Für eine Gesellschaft ohne Knäste!

Mehr Infos:

Anarchist Black Cross Rhineland
https://abcrhineland.blackblogs.org

Autonomes Knastprojekt Köln
http://autonomes-knastprojekt.blogspot.de


Gefangenen-Gewerkschaft (GG/BO)

http://www.gefangenengewerkschaft.de