Griechenland: Vio.Me-Arbeiter*innen blockieren Versteigerung

Der erste Termin im zur Versteigerung der besetzten Fabrik in Thessaloniki wurde heute von etwa 250 Vio.Me-Arbeiter*innen von Vio.Me durch Menschenketten im Gerichtsgebäude verhindert.

Zahlreiche Kolleg*innen vom Sender ERT3 und einer schließungsbedrohten CocaCola-Fabrik, sowie weitere Unterstützer*innen standen in den engen Gängen der einsatzbereiten Polizei mit Knüppeln und Tränengas gegenüber.

Protest am Insolvenzgricht

Erst als das Insolvenzgericht den Termin schließlich wegen angeblicher Formfehler absagte, entspannte sich die Lage. Aber der Kampf um die selbstverwaltete Produktion von Reinigungsmitteln ist noch nicht vorbei: Kommenden Donnerstag ist die zweite Runde geplant und bei einem Verkauf droht die Räumung des Fabrikgeländes.

Update:
Auch in den folgenden Wochen ist den Arbeiter*innen gelungen die Gerichtsverhandlung zu blockieren und den Termin ausfallen zu lassen. Die nächste Verhandlung am 17.12. wird dann wohl die letzte für dieses Jahr sein, weshalb in diesem Arbeitskampf weiterhin internationale Solidarität sehr wichtig ist!


Hintergründe: „Vio.Me droht Zwangsversteigerung

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