Archiv für September 2015

„Who cares? Zur Krise der Reproduktionsarbeit“

Who cares? Zur Krise der Reproduktionsarbeit

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Demo gegen Polizeigewalt abgesagt!

Nach Angaben der „Emanzipatorischen Aktion Köln“, ist die für den 23.09. angekündigte Demo ohne Angabe von Gründen kurzfristig abgesagt worden!

Der eigentliche Anlass besteht jedoch weiter:

„Am 12.08.2015 fand eine spontane Kundgebung mit anschließendem Demonstrationszug in Richtung Bahnhof Ehrenfeld statt. Anlass war die Gefangenschaft des Umweltaktivisten Jus, der seit dem 22 Juli 2015 in U-Haft sitzt, weil er sich an einer friedlichen Blockade im Hambacher Forst beteiligt hatte.

Am Bahnhof Ehrenfeld, am Denkmal der Edelweißpirat*innen, wurde der Demonstrationszug aus ca. 40 Aktivist*innen von der Polizei gestoppt, festgesetzt und eingekesselt. In dem mehrere Stunden andauernden Polizeikessel konnten und durften die beteiligten weder mit Trinkwasser noch mit Nahrung versorgt werden. Die festgesetzten Aktivist*innen wurden durch Schläge und Tritte seitens der Polizei drangsaliert.

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Warschau: Krankenpfleger*innen fordern Lohnerhöhung

Am 10. September folgten über 11.000 Krankenpfleger*innen und Hebammen dem Aufruf ihrer Berufsgewerkschaft OZZPiP zu einer Demonstration in der polnischen Hauptstadt Warschau. Diese steht mit dem Gesundheitsmnisterium in Verhandlungen über eine Lohnerhöhung.

Seit über 13 Jahren versuchen die Krankenpfleger*innen mit geringem Erfolg angemessene Lohnerhöhungen durchzusetzen. Die meisten von ihnen verdienen etwa 600 Euro im Monat und der Berufszweig ist mittlerweile schwer unterbesetzt, da viele Frauen zum Arbeiten ins Ausland gehen und nur wenige junge Leute sich für diesen Beruf entscheiden. In den letzten Jahren wurden jedoch meist die Löhne der Ärzt*innen und Krankenhausverwaltung angehoben.

Die Krankenpfleger*innen hatten bereits mit einem Streik gedroht, aber dazu kam es bisher nicht. Aber da die Verhandlungen kurz bevor stehen wird nun ein landesweiter Streik vorbereitet. Die Pfleger*innen fordern für die nächsten drei Jahre eine Anhebung von 350 Euro im Monat.

ZSP-IAA unterstützt Protest der Krankenpfleger*innen

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