Köln: Protest gegen Erdogan – Gedenken an Soma

Nachdem der türkische Ministerpräsident Erdogan noch vor wenigen Tagen die durch den Grubeneinsturz von Soma getöteten 301 Bergarbeiter und ihre Hinterbliebenen mit abfälligen Bemerkungen verspottet hatte, wuchs der Zorn auch anlässlich seines Deutschlandbesuchs in Köln.

So protestierten am 24. Mai 2014 mehr als 40.000 Menschen aus unterschiedlichen politischen und religiösen Organisationen gegen die als Wahlkampfveranstaltung angesehene Jubelrede des nicht nur in der Türkei umstrittenen Herrschers.
Auf Einladung der Alevitischen Gemeinde kamen vorwiegend türkische und kurdische Demonstrant/innen aus ganz Deutschland und aus europäischen Nachbarländern, um sowohl der von dem kapitalistsichen Massaker getöteten Bergleute zu gedenken als auch die neoliberale und autoritäre Politik des Islamisten Erdogan öffentlich zu kritisieren.

Creative Commons: Allgemeines Syndikat Köln (FAU-IAA), http://allgemeinessyndikatkoeln.blogsport.de