Archiv für Mai 2014

Köln: Protest gegen Erdogan – Gedenken an Soma

Nachdem der türkische Ministerpräsident Erdogan noch vor wenigen Tagen die durch den Grubeneinsturz von Soma getöteten 301 Bergarbeiter und ihre Hinterbliebenen mit abfälligen Bemerkungen verspottet hatte, wuchs der Zorn auch anlässlich seines Deutschlandbesuchs in Köln.

So protestierten am 24. Mai 2014 mehr als 40.000 Menschen aus unterschiedlichen politischen und religiösen Organisationen gegen die als Wahlkampfveranstaltung angesehene Jubelrede des nicht nur in der Türkei umstrittenen Herrschers.
Auf Einladung der Alevitischen Gemeinde kamen vorwiegend türkische und kurdische Demonstrant/innen aus ganz Deutschland und aus europäischen Nachbarländern, um sowohl der von dem kapitalistsichen Massaker getöteten Bergleute zu gedenken als auch die neoliberale und autoritäre Politik des Islamisten Erdogan öffentlich zu kritisieren.

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Blockupy Düsseldorf

Als Teil des linken Netzwerks Blockupy fand in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt am 17.05.2014 einer der dezentralen Aktionstage in vier deutschen Städten statt. Hier einige Fotos von der Demonstration und den Blockaden auf der Luxus-Einkaufsmeile Königsallee, bei denen die Produktions- und Arbeitsbedingungen in der Textil- bzw. IT-Industrie thematisiert wurden. Außerdem gab es in diesem Zusammenhang Proteste gegen die Gentrifizierung und Edelsanierung der Düsseldorfer Innenstadt. Später wurde noch am Flughafen gegen Abschiebungen protestiert.

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Köln: 8. Pflege-Flashmob

Bereits zum achten Mal fand in Köln am 10. Mai 2014 eine – „Smartmob“ genannte – Protestaktion für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen in der Pflegebranche statt, an der sich etwa zwei Dutzend Personen beteiligten.

Auch dieses Mal beteiligte sich die Sektion Altenpflege des Allgemeinen Syndikat Köln an der bundesweiten Kampagne „Pflege am Boden“, bei der sich jeden 2. Samstag im Monat unterschiedlich viele Leute selbstorganisiert und dezentral zusammenfinden, um gemeinsam am Boden auf den sich verschlimmernden Pflegenotstand aufmerksam zu machen.

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Libertärer 1. Mai in Bonn

Dieses Jahr fand in Bonn nun zum zweiten Mal eine anarchistische Demonstration zum 1. Mai in Bonn unter dem Motto „solidarisch – selbstorganisiert – herrschaftsfrei“ statt, an der sich auch Mitglieder der FAU-IAA aus Köln, Koblenz und Solingen beteiligt haben. Aufgerufen hatte das „Libertäre Forum Bonn“, dem unter anderem die Anarchistisch-Syndikalistische Jugend (ASJ Bonn) und die Freie Arbeiter/innen-Union (FAU-IAA Bonn) angehören.
Die antikapitalistischen Aufruftexte völlig missverstanden hatte eine Handvoll pro-kapitalistischer Libertarier, die hartnäckig versuchten sich in den Protestzug einzureihen, obwohl sie mehrfach zum Weggehen aufgefordert wurden.

Muensterplatz

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IAA: Grußbotschaft zum Ersten Mai

Während auf der ganzen Welt die Leute immer mehr in un­sichere Arbeitsbedingungen gedrängt werden, die Errungen­schaften aus jahrzehntelangen Kämpfen der Arbeiter/innen-Klasse angegriffen werden und eine wachsende Anzahl von Arbeitenden zu Armutsbedingungen überleben müssen, ist es extrem nötig gegen die Ausbeutung, die wir erleiden müssen, uns zu organisieren und zu mobilisieren.

IAA-Logo

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