Arbeitskampf bei der Böll-Stiftung geht weiter

Nach der ersten Aktionswoche vom 27.07. bis zum 03.08.2013, bei der FAU-Mitglieder über 20 Protestaktionen in verschiedenen Städten durchgeführt hatten, geht der Protest gegen prekäre Arbeitsverhältnisse in der grünen Heinrich-Böll-Stiftung nun in die zweite Runde.

Böll-Haus Langenbroich


Anlass ist „kalte“ Kündigung von gewerkschaftlich aktiven Kolleg/innen durch die Beauftragung eines neuen Personaldienstleisters, was die Problemfelder Outsourcing, Leiharbeit und Niedriglöhne sichtbar macht. Im In- und Ausland wird derzeit bei Niederlassungen der Stiftung, die mit der Partei „Die Grünen“ verbunden ist, auch gegen die Unterdrückung eigenständiger Gewerkschaftsarbeit protestiert.

Einen Anfang machte das Allgemeine Syndikat Köln mit einer Plakataktion vor dem ehemaligen Landhaus von Heinrich Böll (1917-1985). In dem Eifelörtchen Langenbroich in Düren-Kreuzau hatte der Kölner Schriftsteller 1974 zu Hochzeiten des Kalten Krieges den sowjetischen Dissidenten Alexander Solschenizyn (1918-2008) aufgenommen. Heute gehört das Anwesen der Böll-Stiftung und dient als Unterkunft für internationale Stipendiat/innen, die über die Protestwoche schriftlich informiert wurden.

Allgemeines Syndikat Köln (FAU-IAA)

Böll-Stiftung - Wahlkampf

Böll-Aktionswoche September 2013