Belgischer FORD-Arbeiter in Köln vor Gericht

Rund zwei Jahre nach dem spektakulären Protest belgischer FORD-Arbeiter/innen gegen die Schließung des Werkes in Genk, der vor der Europazentrale in Köln-Niehl zu polizeilicher Repression geführt hatte, sind nun einige der Kolleg/innen wegen „Beteiligung an einer gemeinschaftlichen Straftat“ angeklagt.

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IAA-Aktionswoche bei Truck&Wheel / BMW

Bei dem Automobil-Logistiker „Truck&Wheel“ wird immernoch um die Wiedereinstellung des entlassenen Gewerkschaftsdelegierten der spanischen CNT-IAA in Guadalajara gekämpft, , der in einem Lagerhaus des Autokonzerns BMW eingesetzt war. Zur Unterstützung der Kampagne und als Auftakt zur Aktionswoche vom 13.-18.10. haben Mitglieder des Allgemeinen Syndikats Köln eine kleine Solidaritätsaktion organisiert.

BMW-Mini Köln-Marsdorf

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Truck & Wheel: Gewerkschafter gefeuert (CNT-IAA Guadalajara)

Im August wurde der CNT-Delegierte bei „Truck & Wheel“ in Guadalajara (Spanien) gefeuert. Der Genosse wurde angeblich als Disziplinarmaßnahme entlassen, aber die anarchosyndikalistische Internationale IAA sieht dies als eine Strafe für intensive Gewerkschaftsarbeit an.

Dabei ging es um Forderungen nach einem neuen Tarifabkommen zu Überstunden, Fälle von gemeldeten Verstößen gegen die Gewerkschaftsfreiheit und einige Kundgebungen vor dem Haupteingang,

Seit der Entlassung hat die CNT-IAA in Guadalajara Proteste abgehalten und bereitet nun eine internationale Aktionswoche vom 13.-19. Oktober vor. Da Truck&Wheel außerhalb von Spanien kaum Niederlassungen hat, wird es auch darum gehen, bei dem Auftraggeber BMW/Mini zu protestieren, in deren Lager der Gewerkschafter eingesetzt war.

Für die sofortige Wiedereinstellung des Gewerkschafters bei Truck&Wheel Guadalajara!

Allgemeines Syndikat Köln (FAU-IAA)

Kundgebung in Guadalaraja
(Protestaktion der CNT-IAA in Guadalaraja)

Proteste gegen Bundeswehr am Arbeitsamt

Im Rahmen des Aktionscamps „Soziale Kampf-Baustelle“, an dem sich auch das Allgemeine Syndikat Köln beteiligt, fand am 16.09. auch ein Protest gegen die Rekrutierung von Erwerbslosen und Schüler/innen durch die Bundeswehr am Arbeitsamt Köln-Süd statt.

Unterstützt wurden die Aktivist/innen von den Kampagnen „Bundeswehr wegtreten“ und „Schulfrei für die Bundeswehr“ (DFG/VK).

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„Soziale Kampf-Baustelle“ – Impressionen

Einige Fotos vom Aktions- und Protestcamp im Grüngürtel (Köln-Ehrenfeld), sowie vom Flashmob „Pflege am Boden“ am Dom:

Camp

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Soli-Aktion für CNT-Arbeitskampf bei Santander

Zur Unterstützung des Arbeitskampfes gegen die Kündigung eines aktiven Gewerkschaftsmitgliedes bei der Bank Santander in Madrid hatte die spanische CNT-IAA heute erneut zu einem internationalen Aktionstag aufgerufen. Auch das Allgemeine Syndikat Köln (FAU-IAA) hat sich der weltweiten Solidarität angeschlossen und bei mehreren Filialen mit Plakaten und Flugblättern protestiert.

Dabei ging es auch darum, gegen Outsourcing und Entlassungen vorzugehen, was zunehmend unsichere Arbeitsbedingungen hervorbringt. Dass der Chef der Bank, der Milliardär Emilio Botin, vor wenigen Tagen im Alter von 79 Jahren überraschend verstorben ist und diese europaweite Machtposition an seine Tochter Ana vererbt hat, war kein Anlass den Aktionstag zu verschieben, sondern auf die Machenschaften der Bankiersfamilie hinzuweisen.

Mehr Infos zu dem seit 2013 anhaltenden Arbeitskampf:
http://allgemeinessyndikatkoeln.blogsport.de/2014/06/05/gegen-kuendigung-bei-santander-isban-in-madrid/

Soziale Kampfbaustelle in Köln (12.-17.9.)

Kommt vorbei, macht mit!

Wir unterstützen folgenden Aufruf:

Auch in diesem Jahr findet wieder ein Aktionscamp an der Venloer Straße im Ehrenfelder Grüngürtel statt. Alle sind dazu eingeladen und können an den Versammlungen, Essen, Diskussionen und Aktionen teilnehmen.

Damit wollen wir dem Bedürfnis nach gemeinschaftlich organisiertem Widerstand gegen die herrschenden sozialen Verhältnisse in dieser Stadt erneut einen Raum geben.

Soziale Kampfbaustelle Venloer Strasse / Grüngürtel

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Gegen Job-Abbau bei RWE

Der Klimakiller RWE will aus Kostengründen weitere Kohlekraftwerke stilllegen:

Medienberichten zufolge ist geplant, in Nordrhein-Westfalen Teile der Kraftwerke in Hamm und Werne zu schließen. Die Verbrennung von Braunkohle sei nicht mehr gewinnbringend, weshalb etwa 180 Arbeitsplätze gestrichen werden könnten.

Das Allgemeine Syndikat Köln spricht sich dabei gegen Kündigungen und für umweltverträgliche Arbeitsplätze aus.

Grüne Jobs statt Braunkohle!
Energiekämpfe sind Arbeitskämpfe!

Gefangenen-Gewerkschaft braucht Unterstützung von draußen

Am 21. Juli fand in Köln eine Informations- und Diskussionsveranstaltung zu der neu gegründeten bundesweiten Gefangenen-Gewerkschaft (GG/BO) statt. Auf Einladung des Autonomen Knastprojekts kamen etwa 20 Leute zusammen, um über den aktuellen Stand der Organisierung hinter Gittern mehr zu erfahren und Möglichkeiten zur Unterstützung zu diskutieren.

Denn Ende Mai 2014 haben einige Inhaftierte in der Justizvollzugsanstalt Tegel eine eigene Gewerkschaft gegründet, um ihre wirtschaftlichen Interessen auch hinter Gefängnismauern zu verfolgen. Sofort antwortete die Staatsgewalt mit Repression, wie Zellendurchsuchungen und Bedrohungen. Dabei sind jedoch die bisher genannten Forderungen nach Mindestlohn und Rentenversicherung alles andere als staatsgefährdend einzustufen.

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Braunkohlewiderstand aus anarchosyndikalistischer Sicht

Auf dem Kli­ma­camp im Rhein­land, das vom 26.​07. bis 03.​08. in Bor­sche­mich (bei Er­ke­lenz) stattfindet, wird es einen Vortrag des Allgemeinen Syndikats Köln (FAU-IAA)am 26.​07. geben.

Neben anderen Work­shops, Vor­trä­gen, Ak­tio­nen und dem Stra­ßen­fest geht es bei dem Vor­trag über den „Braun­koh­le­wi­der­stand aus ge­werk­schaft­li­cher Per­spek­ti­ve“). Außerdem werden wir uns am „herrschaftskritischen Barrio“ auf dem Klimacamp im Tagebau Garzweiler beteiligen.

Hintergrundinfos:
„Polizei greift Öko-Camp an – Betriebsrat kämpft für Kohlekraft“

Energiekaempfe Solidaritaet

Gegen Kündigung bei Santander-Isban in Madrid

Santander-Solidarität

Am 05. Juni 2014 organisierte die spanische Gewerkschaft CNT-IAA einen internationalen Aktionstag aus Solidarität mit ausgelagerten und gekündigten Arbeiter/innen bei Santander/ISBAN. In Köln beteiligte sich das Allgemeine Syndikat an dem Aktionstag mit einem Plakat und Flugblättern.
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Köln: Protest gegen Erdogan – Gedenken an Soma

Nachdem der türkische Ministerpräsident Erdogan noch vor wenigen Tagen die durch den Grubeneinsturz von Soma getöteten 301 Bergarbeiter und ihre Hinterbliebenen mit abfälligen Bemerkungen verspottet hatte, wuchs der Zorn auch anlässlich seines Deutschlandbesuchs in Köln.

So protestierten am 24. Mai 2014 mehr als 40.000 Menschen aus unterschiedlichen politischen und religiösen Organisationen gegen die als Wahlkampfveranstaltung angesehene Jubelrede des nicht nur in der Türkei umstrittenen Herrschers.
Auf Einladung der Alevitischen Gemeinde kamen vorwiegend türkische und kurdische Demonstrant/innen aus ganz Deutschland und aus europäischen Nachbarländern, um sowohl der von dem kapitalistsichen Massaker getöteten Bergleute zu gedenken als auch die neoliberale und autoritäre Politik des Islamisten Erdogan öffentlich zu kritisieren.

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Blockupy Düsseldorf

Als Teil des linken Netzwerks Blockupy fand in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt am 17.05.2014 einer der dezentralen Aktionstage in vier deutschen Städten statt. Hier einige Fotos von der Demonstration und den Blockaden auf der Luxus-Einkaufsmeile Königsallee, bei denen die Produktions- und Arbeitsbedingungen in der Textil- bzw. IT-Industrie thematisiert wurden. Außerdem gab es in diesem Zusammenhang Proteste gegen die Gentrifizierung und Edelsanierung der Düsseldorfer Innenstadt. Später wurde noch am Flughafen gegen Abschiebungen protestiert.

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Köln: 8. Pflege-Flashmob

Bereits zum achten Mal fand in Köln am 10. Mai 2014 eine – „Smartmob“ genannte – Protestaktion für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen in der Pflegebranche statt, an der sich etwa zwei Dutzend Personen beteiligten.

Auch dieses Mal beteiligte sich die Sektion Altenpflege des Allgemeinen Syndikat Köln an der bundesweiten Kampagne „Pflege am Boden“, bei der sich jeden 2. Samstag im Monat unterschiedlich viele Leute selbstorganisiert und dezentral zusammenfinden, um gemeinsam am Boden auf den sich verschlimmernden Pflegenotstand aufmerksam zu machen.

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Libertärer 1. Mai in Bonn

Dieses Jahr fand in Bonn nun zum zweiten Mal eine anarchistische Demonstration zum 1. Mai in Bonn unter dem Motto „solidarisch – selbstorganisiert – herrschaftsfrei“ statt, an der sich auch Mitglieder der FAU-IAA aus Köln, Koblenz und Solingen beteiligt haben. Aufgerufen hatte das „Libertäre Forum Bonn“, dem unter anderem die Anarchistisch-Syndikalistische Jugend (ASJ Bonn) und die Freie Arbeiter/innen-Union (FAU-IAA Bonn) angehören.
Die antikapitalistischen Aufruftexte völlig missverstanden hatte eine Handvoll pro-kapitalistischer Libertarier, die hartnäckig versuchten sich in den Protestzug einzureihen, obwohl sie mehrfach zum Weggehen aufgefordert wurden.

Muensterplatz

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IAA: Grußbotschaft zum Ersten Mai

Während auf der ganzen Welt die Leute immer mehr in un­sichere Arbeitsbedingungen gedrängt werden, die Errungen­schaften aus jahrzehntelangen Kämpfen der Arbeiter/innen-Klasse angegriffen werden und eine wachsende Anzahl von Arbeitenden zu Armutsbedingungen überleben müssen, ist es extrem nötig gegen die Ausbeutung, die wir erleiden müssen, uns zu organisieren und zu mobilisieren.

IAA-Logo

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Polizei greift Öko-Camp an – Betriebsrat kämpft für Kohlekraft

Als wär es abgesprochen gewesen: Während die sozialdemokratische Generalsekretärin den Betriebsräten des Energiekonzerns RWE ihre volle Unterstützung beim zukünftigen Abbau und der Verbrennung von Braunkohle im Rheinischen Revier zusagte, schlug nur wenige Kilometer entfernt die Staatsmacht gegen das Protestcamp von Umweltschützer/innen im Hambacher Forst zu.

Polizeischutz fuer RWE-Bagger (Foto: http://hambacherforst.blogsport.de)

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Wohnraumkämpfe in Köln

Kalle unter Protest geräumt

Als am 16. April 2014 in der Fontanestraße 5 die Polizei nachts um 02 Uhr das Treppenhaus stürmte, war die bevorstehende Räumung des Mieters Kalle Gerigk so gut wie besiegelt. Anders als bei dem ersten Räumungsversuch Anfang des Jahres war es also nicht möglich, mit hunderten Leuten den Zugang zu dem Miethaus zu blockieren und die Zwangsräumung zu verhindern (Bericht vom Februar). Weiträumig war seit den frühen Morgenstunden die gesamte Straße von der Polizei massiv abgesperrt und allen Unterstützer/innen der Zugang versperrt worden.

Polizeiabsperrung Fontanestrasse

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Fahrradtour von Köln zum Hambacher Forst

Unter dem Motto „Klima retten statt RWE“ startete am 12.04. eine Fahrradkarawane zum Hambacher Forst, von wo es weiter geht zur RWE-Hauptversammlung am 16.04. in Essen. Mehr Infos auf https://linksunten.indymedia.org/de/node/110616

Hambacher Forst bleibt! Stoppt RWE!

Soziale Kliniken in Griechenland brauchen Hilfe

Die von der deutschen Politik und Wirtschaft durchgesetzte europäische Sparpolitik zeigt besonders im ärmeren Süden verheerende Folgen. Schon vor Ausbruch der ökonomischen Krise waren in dem griechischen Gesundheitsbereich erhebliche Mängel vorhanden. Aber die Situation hat sich seitdem erheblich verschlechtert. Das betrifft mittlerweile über ein Drittel der Bevölkerung, das nicht mehr krankenversichert ist. Schon lange haben dort viele Menschen keinen Zugang zum Gesundheitssystem oder müssen mit Bestechungsgeld für eine Behandlung bezahlen, damit sie nicht als Patient/innen abgelehnt werden.
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28.04. – Workers Memorial Day 2014

Gedenktag für die Opfer von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten

Zum diesjährigen Gedenktag für die Opfer von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten laden wir euch ein zu unserem nächsten „Offenen Treffen“:
Mo. 28.04., 19 Uhr, im SSK Ehrenfeld, Liebigstr. 25, Köln-Ehrenfeld (U5)
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Internationaler Aktionstag bei Bank Santander

Nach einem ersten Aktionstag im Oktober 2013 fand heute ein weiterer internationaler Protest gegen Entlassung und Outsourcing bei der spanischen Bank Santander bzw. ISBAN/Panel statt.

Mehrere Mitgliedsorganisationen der Internationalen Arbeiter/innen-Assoziation (IAA) protestierten vor Niederlassungen der skandalumwitterten Bank u.a. in Spanien, Polen, Großbritannien, Portugal, Argentinien, Uruguay und Deutschland. Damit wollen sie ihre Solidarität mit dem entlassenen Kollegen in Madrid deutlich machen und den Kampf für dessen Wiedereinstellung aktiv unterstützen (http://informaticamadrid.cnt.es).

Das Allgemeine Syndikat Köln (FAU-IAA) schickte Protest-Mails und hat ein Flugblatt gemacht, das auch in Zukunft auf den Arbeitskampf aufmerksam machen wird.

Köln: Zwangsräumung gestoppt!

Bei der erfolgreichen Hausblockade der Initiativen „Zwangsräumung verhindern“ und „Wohnraum für alle“ und „Recht auf Stadt“ konnte am 20.02.2014 von rund 300 Aktivist/innen der Gerichtsvollzieher trotz Polizeischutz aufgehalten werden. Nach mehreren Stunden endete die gewaltfreie Protestaktion mit einer Straßenblockade am Neusser Platz. Über Personalienfeststellungen oder Ingewahrsamnahmen ist nichts bekannt geworden.

Ein zweiter Räumungstermin des Mieters Kalle darf frühestens in zwei Wochen stattfinden – genug Zeit also, um noch mehr Leute zu mobilisieren und gemeinsam der Vertreibungspolitik von Staat und Kapital eigene solidarische Aktionen entgegen zu setzen.

Kostenlosen Wohnraum für alle!

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Gegen Repression von Gewerkschafter/innen beim Supermarkt DINO (Polen)

Ende 2013 waren sechs Kolleg/innen in Wrocław (Breslau) entlassen worden, drei davon wegen Kommentaren im Internet. Die Betriebsleitung und deren willfährige Gewerkschaft Solidarnosc versuchen die aktiven Arbeiter/innen einzuschüchtern, daher kämpft nur eine Kolleg/in noch weiter für ihre Wiedereinstellung. Die Basisgewerkschaft ZSP-IAA ruft nun zum Boykott des Supermarktes DINO auf, um sie zu unetrstützen, sowie um ein Ende der miesen Arbeitsbedingungen und gewerkschaftsfeindlichen Bestrafungen durchzusetzen.

Das Allgemeine Syndikat Köln unterstützt den Kampf der polnischen Gewerkschafter/innen und ist dem Unterstützungsaufruf gefolgt, einen Protestbrief an die Leitung des Supermarktes DINO zu schreiben (http://dino.zsp.net.pl).

Protest gegen H&M!

Am Samstag, 19.01.2014, sind über 50 Leute vor der H&M-Filiale in der Kölner Schildergasse zusammengekommen, um gegen die Hungerlöhne und Massaker in Kambodscha zu protestieren!


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Solidarität mit den Textilarbeiter/innen in Kambodscha

Sa., 11.01., 11 Uhr, Protest bei H&M, (Schildergasse 98)

Seit Ende 2013 hatten zehntausende Näher/innen, die außer für H&M auch für Adidas, Levi’s, Nike und Puma produzieren, für bessere Arbeitsbedingungen und höhere Löhne gestreikt. Aber als am 02.01. eine Kundgebung mit singenden und tanzenden Arbeiter/innen brutal von der Militär­polizei angegriffen wurde, eskalierte die Situation. Am folgenden Freitag wurden die staatlichen Sicherheitskräfte angeblich von Demonstrant/innen mit Molotov-Cocktails und Steinwürfen ange­griffen, während auf den Hauptstraßen Barrikaden gebaut wurden.
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Pflegen bis zum Umfallen?

Die Situation der Pflegenden und Gepflegten hat sich in den letzten Jahren stetig verschlechtert. Unsere täglichen Herausforderungen werden erschwert durch Arbeitskräftemangel, Zeitdruck, zu niedrige Bezahlung und eine geringe Wertschätzung der Tätigkeit. Unter diesen Voraussetzungen wird unsere Arbeit physich und psychisch immer belastender.

Pflege-Flashmob 11.01.2014 vor dem Kölner Dom

Auch wegen der schlechten Arbeitsbedingungen wird der Pflegeberuf für Berufseinsteiger/innen immer unattraktiver – und das in Zeiten des Pflegenotstands. Wir haben immer weniger Zeit für immer mehr zu pflegende Menschen. Der erhöhte Aufwand für die Dokumentation der Pflege stiehlt uns wertvolle Zeit bei den Patient/innen. Die eigentliche Pflege – also die Fürsorge und Betreuung des bedürftigen Menschen – kommt dabei viel zu kurz. Mit der bundesweiten Protestaktion „Pflege am Boden“ soll die Öffentlichkeit wiederholt auf die prekäre Situation in der Pflege aufmerksam gemacht werden.

Pflegen bis zum Umfallen?

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Waldbesetzung braucht Solidarität

Nachdem im Herbst 2013 die Staatsmacht immer wieder mit schwerem Räumgerät und bewaffneten Polizeikräften in den Hambacher Forst vorgedrungen ist und die Infrastruktur am Boden unterhalb der besetzten Bäume zerstört und beschlagnahmt hat, brauchen die Klimaaktivst/innen dringend Unterstützung von außen.

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Gegen die Repression von FORD-Arbeiter/innen!

Ein Jahr nachdem im Oktober 2012 die Schließung des Automobil-Werkes im belgischen Genk angekündigt wurde, sind nun Strafbefehle gegen 13 FORD-Arbeiter/innen beantragt worden.

Als im November letzten Jahres etwa 200 von der Schließung betroffene Belgier/innen zu den Verhandlungen des europäischen Gesamtbetriebsrates über den Sozialplan vor das Kölner Werksgelände gezogen waren, hatten einige brennende Autoreifen und eine kaputte Glasscheibe den größten Polizeieinsatz seit Jahren ausgelöst.

FORD Köln 07.11.2012 -- Foto: LabourNet
FORD Köln 07.11.2012
( Foto: LabourNet)

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Kölner Protestcamp: „Soziale Kampfbaustelle“

Vom 28.09. bis 03.10. fand in Köln ein Protestcamp zu verschiedenen sozialen Kämpfen statt: Arbeitslosigkeit, prekäre Arbeit, Rassismus und Obdachlosigkeit waren zentrale Themen neben hohen Mieten und „Recht auf Stadt“.

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